Klima und Luft

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Agroscope bestimmt den Einfluss der Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen und der Tierhaltung auf den Austausch von klimawirksamen Gasen, also Kohlendioxid (CO2), Lachgas (N2O) und Methan (CH4) sowie von reaktiven Spurengasen. Die Auswirkungen des Klimawandels und Möglichkeiten der Anpassung werden erforscht.

  • Als Beitrag an das nationale Treibhausgasinventar berechnet Agroscope die Emissionen von Methan und Lachgas der Schweizer Landwirtschaft sowie die Änderungen der Bodenkohlenstoffgehalte im Bereich der Landnutzung.
  • Agroscope quantifiziert das langfristige Senken- und Quellenpotenzial landwirtschaftlicher Böden für Kohlenstoff in Abhängigkeit von Bewirtschaftung und Standorteigenschaften. Untersucht wird dabei der Einfluss von Bewirtschaftung und Klima auf Menge und Umsatz der organischen Substanz mit Hilfe von Experimenten und Modellen. Ziel ist es, Optionen für eine klimafreundlichere Bewirtschaftung zu nennen.
  • Agroscope schätzt mit Hilfe von Modellen die Einflüsse von Klimavariabilität und Klimaänderung auf die Produktivität und Erntequalität von Dauergrünland und Ackerkulturen in Abhängigkeit von Standort und Nutzung ab. Daraus leitet Agroscope Massnahmen für den Umgang mit künftigen, witterungsbedingten Risiken ab. Darüber hinaus werden Anpassungsmassnahmen, z.B. Bewässerung, untersucht.

Forschungsprojekte

Aktuell

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Klima-Daten von Agroscope im nationalen Inventar aufgenommen

Langjährige Bodenkohlenstoff-Messreihen ergänzen eine umfassende Publikation von MeteoSchweiz zu den wichtigsten Klimabeobachtungsparameter in der Schweiz.

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Reduktion von Ammoniak- und Treibhausgas-Emissionen bei Milchvieh

Die Haltung von Nutztieren bringt Emissionen in Form von Ammoniak und Treibhausgasen wie Methan, Lachgas und Kohlendioxid mit sich. Mit dem neuen Versuchsstall für Emissionsmessungen werden innovative Massnahmen zur Emissionsminderung weiterentwickelt und deren Minderungspotenzial überprüft, unter anderem zusammen mit der Industrie, der Empa sowie der ETH.

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Ermittlung von Abständen bei Tierhaltungsanlagen

Neue Grundlagen betreffen die Vielfalt von Einzelquellen, veränderte Haltungssysteme, das Abklingen von Geruch mit der Distanz und die Standortbewertung. Für Betriebe und Anwohner ergibt sich damit eine bessere Planungs- und Investitionssicherheit.

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