Die landwirtschaftliche Nährstoffbilanzierung der Schweiz anhand der Hoftorbilanz wurde mit Importen aus dem Ausland zu einer Lebensmittelsystembilanz erweitert. Damit lassen sich neben den Nährstoffüberschüssen auch die Selbstversorgung und Zirkularität der Nährstoffnutzung bewerten.
Agroscope informiert über die Zulassung von sieben neuen Rebsorten, die über eine dauerhafte Resistenz gegenüber den wichtigsten Pilzkrankheiten und hervorragende önologische Eigenschaften verfügen. Sie sind das Ergebnis von mehr als fünfzehn Jahren Züchtungsarbeit. Am 29. Januar 2026 wurden sie in Martigny (VS) an der Agrovina vorgestellt.
Die PSM-Listen für den Erwerbsobstbau und den Rebbau sind kostenlos online abrufbar. Sie enthalten die zugelassenen Pflanzenschutzmittel mit ihren Wirkstoffen, Handelsnamen, Zielorganismen und Dosierungen.
Auf direktgesäten Flächen kann es mit den Jahren zu Ertragsverlusten kommen. Forschende von Agroscope und den Universitäten von Graz und Nevada konnten aufzeigen, wie Unterbodenverdichtungen zu Ertragsverlusten führen können.
Die Beteiligung in einem grossen Netzwerk eröffnet Chancen, die Forschung einen entscheidenden Schritt weiterzubringen. Das Ziel sind Lösungen, um die Stickstoffflüsse in landwirtschaftlich genutzten Böden besser zu quantifizieren und zu managen.
In mehrjährigen Praxisversuchen hat Agroscope in Zusammenarbeit mit Partnern die herbizidfreie Bekämpfung von Erdmandelgras untersucht. Ein neues Merkblatt und ein Video fassen die Ergebnisse zusammen.
Agroscope richtet sein neues Arbeitsprogramm 2026-2029 stärker auf Wirkung und Praxisnutzen aus. Bereiche wie Pflanzenschutz, Pflanzenzüchtung, Anpassung an den Klimawandel und Wirtschaftlichkeit werden ebenfalls gestärkt.
Der Produktionsneubau der Liebefeld Kulturen AG ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Schweizer Käsekulturen. Das Gebäude wird mit modernster technologischer Infrastruktur ausgestattet. Die Inbetriebnahme ist für Mai 2028 geplant.
Agroscope, swiss granum und Agridea haben die Liste der empfohlenen Maissorten aktualisiert. Für 2026 werden acht Silomais-, zwei Körnermaissorten und eine Doppelnutzungssorte neu empfohlen. Elf Sorten wurden von der Liste gestrichen.
Für den Freiberger, die letzte Schweizer Pferderasse, sind Massnahmen notwendig, um die genetische Vielfalt zu erhalten. Neue Empfehlungen von Agroscope zeigen, wie Exterieurbeurteilung und das Zuchtziel weiter präzisiert und der Anstieg der Inzucht reduziert werden können.
An der Agrovina 2026 treffen sich vom 27. bis 29. Januar 2026 die Fachleute aus den Bereichen Önologie, Weinbau und Obstbau. Thema der diesjährigen Ausgabe ist «Innovationen mit Weitblick für die Konsumenten von morgen». Agroscope wird insbesondere neue resistente Rebsorten vorstellen.
Sortenmischungen bilden eine effiziente Strategie zur Abmilderung der Auswirkungen wechselnder abiotischer Bedingungen und zur Beibehaltung einer stabilen Mehlqualität, wie eine Studie von Agroscope zeigt.
Die Liste der Pflanzenschutzmittel für den Beerenbau ist kostenlos online abrufbar. Sie enthält die im ÖLN zugelassenen Pflanzenschutzmittel mit ihren Wirkstoffen, Handelsnamen, Zielorganismen und Dosierungen.
Das Kompetenznetzwerk Obst und Beeren (KOB) lädt Sie zum nächsten Webinar am Dienstag, 13. Januar 2026, von 18.00 bis 19.30 Uhr ein. Thema: «Klimaveränderung: Gefahr oder Chance?».
Eine Studie von Agroscope und ETH Zürich hat die Meinungen von Landwirtinnen und Landwirten sowie der übrigen Bevölkerung bezüglich agrarpolitischer Ziele untersucht. Dabei kamen Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedliche Auffassungen ans Licht.
Die empfohlene Liste der Sojasorten umfasst 14 Sorten, darunter eine neue: Arietta. Bei den Sonnenblumen führte die Durchführung einer neuen Versuchsserie von 2023 bis 2025 zur definitiven Aufnahme von zwei klassischen Sorten und drei ölsäurereichen Sorten in die Liste der empfohlenen Sorten.
Die Bakterienwelke – Ralstonia solanacearum species complex (RSSC) – hat nun auch die Schweiz erreicht. Ein neues Merkblatt von Agroscope beschreibt die Krankheit und stellt die Bekämpfungsmassnahmen vor.
Nach vier Versuchsjahren liefert das Projekt Smart-N positive Ergebnisse: Die durch smarte Technologien gesteuerte teilflächenspezifische Düngung reduziert die Stickstoffverluste um durchschnittlich 18 %, ohne dabei die Erträge zu beeinträchtigen.
Agroscope stellt Brennereien praxisnahe Leitfäden und Arbeitsblätter zur guten Verfahrenspraxis und Selbstkontrolle sowie Arbeitssicherheit zur Verfügung. Die Unterlagen wurden gemeinsam mit Branchenvertretern entwickelt und bieten konkrete Hilfestellungen für den Betriebsalltag.
Eine kürzlich von Agroscope durchgeführte Studie ergab, dass 75 % der Walliser Aprikosenkulturen von der Europäischen Steinobst-Vergilbungskrankheit betroffen sind, einer von Blattsaugern übertragenen Phytoplasmenkrankheit.