Eine kürzlich von Agroscope durchgeführte Studie ergab, dass 75 % der Walliser Aprikosenkulturen von der Europäischen Steinobst-Vergilbungskrankheit betroffen sind, einer von Blattflöhen übertragenen Phytoplasmenkrankheit.
Die Schweizer Sortenliste für Kartoffeln 2026 beinhaltet 76 Sorten, darunter vier neue. Sie enthält eine Analyse zu den Herausforderungen des Klimawandels für den Kartoffelanbau sowie Angaben zur sortenspezifischen Stickstoffdüngung.
Die im Rahmen der nationalen Plattform VITISWISS zur Überwachung von Rückständen von Pflanzenschutzmitteln analysierten Weine verfügen über ein hohes Qualitätsniveau. Eine weitere Studie zeigt zudem, dass Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Most durch Pflanzenfasern reduziert werden können.
Betriebe mit barto können neu einfacher zum Schweizer Agrarumweltmonitoring beitragen und werden dafür besser entschädigt. Agroscope nutzt die Betriebsdaten, um Umweltwirkungen der Landwirtschaft zu quantifizieren.
Digi Spot ist ein Kurs der Chartagemeinschaft Digitalisierung, bei der Agroscope vertreten ist. Der nächste Online-Kurs ist am 16. Dezember. Anmeldeschluss ist der 14. Dezember.
Einjährigen Nützlingsstreifen Winterkultur oder mehrjährige Nützlingsstreifen begünstigen die Gegenspieler der Blattläuse, welche die viröse Vergilbung, eine für Zuckerrüben folgenschwere Krankheit, übertragen. Die Auswirkungen der Nützlingsstreifen auf Blattlausräuber variieren je nach der botanischen Zusammensetzung, dem Saatzeitpunkt und den umgebenden Landschaftselementen.
Das landwirtschaftliche Einkommen stieg 2024 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent. Es lag bei durchschnittlich 81 700 Franken pro Betrieb. Grund dafür waren höhere Erträge aus der Schweine-, Geflügel- und Obstproduktion.
Agroscope hat in einem Innosuisse-Projekt erfolgreich eine pflanzliche Raclette-Alternative auf Basis von lokalem Sonnenblumenpresskuchen entwickelt. Agroscope wird die Rezeptur veröffentlichen und sucht jetzt Herstellungsbetriebe für die Markteinführung.
Der Klimawandel gefährdet die stabile Produktion des Futterbaus. Die Einführung von trockenheitstoleranten Zwischenkulturen ist eine Anpassungsstrategie, mit der die Ernährung des Viehs sichergestellt werden kann.
Ein Agroscope-Projekt zeigt: Der Mandelanbau in der Schweiz ist möglich, aber anspruchsvoll. Sortenwahl, Standort und Pflege sind entscheidend – und wirtschaftliche Risiken bleiben.
Das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL hat bei der Gemeinde Hauterive Posieux-Ecuvillens ein Baugesuch für die Sanierung des Forschungs- und Verwaltungsgebäudes auf dem Campus Agroscope Posieux eingereicht.
Die Aleppo-Hirse hat sich im Tessin bereits etabliert und könnte sich mit dem Klimawandel weiter nach Norden ausbreiten. Ein neues Merkblatt von Agroscope zeigt, wie man die Art erkennt und ihre Verbreitung frühzeitig eindämmen kann.
Die Schweizer Bevölkerung sieht Staat, Landwirtschaft, Detailhandel und Konsum gemeinsam verantwortlich für die Umstellung auf nachhaltigere Ernährungssysteme. Dies zeigen zwei Umfragen von Agroscope und ETH Zürich.
Agroscope prüfte im Auftrag von swisspatat die Eignung von Kartoffelsorten für die Verarbeitung. Entscheidend sind Zuckerwerte, Frittierverhalten und Lagerbedingungen.
Das Knaulgras gilt als ertragreiches, robustes und trockenheitstolerantes Futtergras. Es kommt in Schweizer Kunstwiesen häufig zum Einsatz. Die jüngste Sortenprüfung von Agroscope hat zur Empfehlung mehrerer neu gezüchteter Topsorten geführt.
Wenn Bergwiesen nicht optimal genutzt werden, nehmen Büsche überhand, die Artenvielfalt geht verloren. Agroscope-Forscherin Caren Pauler erklärt in der SRF-Sendung Einstein vom 23.10., wie sie Rinderrassen sucht, die die Alpweiden erhalten.
In einem Versuch in Changins wurden die Auswirkungen verschiedener Bodenbearbeitungsverfahren auf den Weizenertrag und die Bodenfruchtbarkeit untersucht. Dabei zeigte sich, dass die minimale Bodenbearbeitung agronomische und ökologische Vorteile bietet.
Agroscope und ihr italienisches Pendant CREA (Consiglio per la ricerca in agricoltura e l’analisi dell’economia agraria) haben die neue Bakterienspezies Clostridium caseinilyticum sp. nov. beschrieben, die aus Käse mit dem Qualitätsmangel «Putrifikus» sowie aus Silage isoliert wurde. Die Studie beleuchtet mögliche Ursachen und kann zur Entwicklung von Präventionsmethoden beitragen.