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Freisetzungsbewilligung für mehltauresistente Weizenlinien der Universität Zürich wurde erneuert

31.03.2021. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat einen Freisetzungsversuch der Universität Zürich mit Weizenlinien, deren Mehltauresistenz durch gentechnische Veränderungen erhöht worden ist, bewilligt. Dieser soll die im Jahr 2019 genehmigten Freisetzungsversuche ergänzen.

Medienmitteilung BAFU


Universität Zürich beantragt die Erneuerung der Freisetzungsbewilligung für mehltauresistente Weizenlinien

6.1.2021: Forschende der Universität Zürich (UZH) führen auf der Protected Site am Standort Reckenholz seit 2014 Feldversuche mit gentechnisch verändertem (GV) Weizen durch, welcher durch Pm Resistenzgene aus Weizen eine verbesserte Mehltauresistenz hat (Projektbeschrieb). Um ihre Versuchsfragen erweitern zu können, wollen sie einige der gentechnisch veränderten Weizenlinien, die bereits in den Vorjahren freigesetzt worden waren, auch in den aktuellen Versuchen wieder anpflanzen. Da die Bewilligung für diese Pflanzen 2018 abgelaufen war, haben sie beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein neues Freisetzungsgesuch für diese Weizenlinien eingereicht.

Die UZH schlägt vor, die gleichen Sicherheitsmassnahmen durchzuführen, welche das BAFU ihnen im derzeit laufenden Feldversuch zur Auflage gemacht hat. In den kommenden Wochen prüft das BAFU das Gesuch und die eingegangenen Stellungnahmen und wird voraussichtlich im Frühling entscheiden, ob es diese Weizenlinien wieder für Feldversuche bewilligt.