Aktuell

Universität Zürich beantragt die Erneuerung der Freisetzungsbewilligung für mehltauresistente Weizenlinien

6.1.2021: Forschende der Universität Zürich (UZH) führen auf der Protected Site am Standort Reckenholz seit 2014 Feldversuche mit gentechnisch verändertem (GV) Weizen durch, welcher durch Pm Resistenzgene aus Weizen eine verbesserte Mehltauresistenz hat (Projektbeschrieb). Um ihre Versuchsfragen erweitern zu können, wollen sie einige der gentechnisch veränderten Weizenlinien, die bereits in den Vorjahren freigesetzt worden waren, auch in den aktuellen Versuchen wieder anpflanzen. Da die Bewilligung für diese Pflanzen 2018 abgelaufen war, haben sie beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein neues Freisetzungsgesuch für diese Weizenlinien eingereicht.

Die UZH schlägt vor, die gleichen Sicherheitsmassnahmen durchzuführen, welche das BAFU ihnen im derzeit laufenden Feldversuch zur Auflage gemacht hat. In den kommenden Wochen prüft das BAFU das Gesuch und die eingegangenen Stellungnahmen und wird voraussichtlich im Frühling entscheiden, ob es diese Weizenlinien wieder für Feldversuche bewilligt.


Feldversuch mit pilzresistentem Mais der Universität Zürich wurde bewilligt

2.3.2020: Die Universität Zürich hat Ende 2018 beim BAFU ein Gesuch für einen Feldversuch mit gentechnisch verändertem Mais eingereicht, in welchen ein Weizen-Resistenzgen gegen Pilzkrankheiten eingeführt wurde. Ziel des Versuchs ist, Erkenntnisse zu gewinnen, wie sich diese transgenen Maislinien im Feld verhalten und dabei insbesondere abzuklären, ob die Resistenz gegen Pilzkrankheiten auch unter Feldbedingungen wirkt.

Medienmitteilung BAFU