Vertical farming

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Vertical Farming ermöglicht den Anbau von Gemüse und Kräutern in vertikal angeordneten Schichten mit bis zu 200 Mal höheren Erträgen und einem bis zu 250 Mal geringeren Wasserverbrauch als beim Anbau im Freiland.

In naher Zukunft könnte durch diese Art der Produktion in einer kontrollierten Umgebung die Nachfrage der Konsumentinnen und Konsumenten nach lokal angebauten Produkten während des ganzen Jahres gedeckt werden. Es bestehen allerdings noch Hürden in Bezug auf den Energieverbrauch und die Vielfalt der produzierten Arten. Diesen Herausforderungen widmet sich Agroscope im Rahmen eines Innosuisse-Forschungsprojekts zu Vertical Farming in Zusammenarbeit mit der Firma YASAÏ, Fenaco und der ZHAW.

Am Standort Conthey hat Agroscope eine Pilotanlage für Vertical Farming eingerichtet, mit der die Produktion verschiedener Pflanzenarten untersucht werden soll.

Bei Kulturen von Basilikum, Rucola, Shiso, Minze und Koriander werden Nährstoffbedarf und Lichtqualität, aber auch verschiedene Anbautechniken untersucht.

Von jeder dieser Arten werden bis zu 12 Sorten unter die Lupe genommen, um die produktivsten, aber auch die geschmacklich überzeugendsten Sorten zu ermitteln.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Vertical Farming, auch im Vergleich mit dem Anbau im Gewächshaus und im Freiland.

Schliesslich werden die möglichen Auswirkungen der verschiedenen Produktionssysteme und Sorten auf die Qualität und den Nährwert der Erzeugnisse untersucht und die Erkenntnisse der Branche und den Konsumentinnen und Konsumenten kommuniziert.

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