Bienenvergiftungen durch Spritzmittel

Vergiftete Bienen vor dem Flugloch
Vergiftete Bienen vor dem Flugloch

In der Schweiz werden von den Imkerinnen und Imker pro Jahr durchschnittlich 10 Bienenvergiftungen gemeldet. Verschiedene Ursachen können in Frage kommen. Ein direkter Zusammenhang mit den Pflanzenschutzmitteln kann aber nicht in allen Fällen ermittelt werden. Oft muss auch die Bienenpathologie (Varroa, etc.) und fehlerhafte oder mangelnde imkerliche Massnahmen (Futtermangel, etc.) als Ursache in Betracht gezogen werden. Will man in Zukunft solche Schäden verhindern oder Schadenersatzforderung stellen, so ist es wichtig, die Gründe ausfindig zu machen, welche zur Vergiftung führten. 

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Biene mit Augensicheln durch Insegarvergiftung

In der Broschüre Bienenvergiftung finden Sie Informationen über die Vergiftungssymptome, die möglichen Gründe, die möglichen Untersuchungen und wie ein grosser Teil der Vergiftungen vermieden werden kann.

Vorgehen bei einer Bienenvergiftung? 

Der Bienengesundheitsdienst ist zuständig für die Abklärung der Bienenvergiftungen. Wie die Bienen- und Pflanzenproben für den Nachweis bereit zu stellen sind, erfahren Sie auf dem Homepage des BGDs.

Eine Liste der bewilligten Pflanzenbehandlungsmittel in der Schweiz wird vom BLW veröffentlicht.