Forschungsprojekte

Pflanzenschutzmittel Labor

Chemische Aspekte von Pflanzenschutzmitteln

Das Projekt „chemische Expertise von Pflanzenschutzmitteln“ liefert in den Bereichen Produktchemie, Umweltverhalten und Rückstände auf Lebensmitteln die Grundlage für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Damit tragen die Beurteilungenwesentlich dazu bei, dass PSM so eingesetzt werden, dass es für Produzenten, Umwelt und Konsumenten sicher ist. Dafür ist eine Vernetzung mit internationalen Gremien zu gewährleisten.

Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln

Pflanzenschutzmittel (PSM) sollen keine unannehmbaren Auswirkungen auf die Umwelt haben. Die Prüfung basiert vor allem auf den Daten der Gesuchsteller und die Anleitungen der EU bezüglich Methoden der Risikobewertung. Die Ökotoxikologie der PSM wird für relevante pflanzliche und tierische Lebewesen wie Algen, Fische, Insekten, Insekten inklusive Bienen, Regenwürmer und Vögel beurteilt. Auch bei PSM für den biologischen Pflanzenschutz (z.B. Räuber gegen Schädlinge) werden die möglichen negativen Effekte auf die Umwelt beurteilt. Die Prüfungsmethoden werden bei ändernden Anforderungen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisiert. Dabei sollen auch Resultate aus Monitoring-Studien und Forschungsprojekte einfliessen.

Prüfung der Wirkung und Analyse der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (PSM)

Im Rahmen des Zulassungsverfahrens der PSM werden Wirksamkeit, empfohlene Anwendung und Resistenzpotential geprüft. Die Wirkungsexperten und –expertinnen beurteilen den agronomischen Nutzen, die Eignung und die Verträglichkeit für die Anwendungen. Die effektive Anwendung der PSM ist für verschiedene Kulturen und PS-Strategien nur partiell bekannt. Genauere Kenntnisse erlauben ein besseres Verständnis und die Optimierung von Pflanzenschutz, ökonomischer Akzeptanz und der ökologischen Risiken.