Die Kosten für die Nutzung von Landmaschinen sind weitgehend stabil geblieben. Leichte Erhöhungen ergeben sich aus gestiegenen Anschaffungspreisen, die insbesondere auf höhere Lohnkosten zurückzuführen sind. Die Erhöhungen wurden abgefedert durch einen leicht stärkeren Franken und – bei Motorfahrzeugen − um 6 % tiefere Dieselpreise im Vergleich zum Vorjahr. Der Zinssatz ist mit 1,5 % unverändert. Stabil bis leicht rückläufig ist die Preisentwicklung bei Netzen und Folien. Der innerlandwirtschaftliche Lohnansatz hat sich wiederum um einen Franken auf Fr. 32.− je Arbeitsstunde erhöht. Auch der Preisindex für Gebäude ist wiederum angestiegen (+0,8 %). Die publizierten Entschädigungsansätze sind ausdrücklich als (unverbindliche) Richtwerte zu verstehen, die unter den getroffenen Annahmen einen kostendeckenden Maschineneinsatz erlauben. Die aufgeführten Arbeitsleistungen beziehen sich nur auf die effektive Feldarbeitszeit; Stör-, Rüstund Wegzeiten sind (ausser bei Transportgeräten) nicht berücksichtigt. Bei motorisierten Geräten sind die Treibstoffkosten inklusive und müssen bei Selbsttankung von den Richtwerten abgezogen werden. Für Kostenberechnungen im Einzelfall können die Annahmen entsprechend der konkreten Betriebssituation und den aktuellen Preisen im Programm «TractoScope» angepasst werden (www.kostenkatalog.ch).