Sozioökonomie

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Die Schweizer Landwirtschaft ist ein gutes Beispiel für ein Agrarsystem, das neben der Produktion von Lebensmitteln eine Reihe von Nicht-Markt-Gütern hervorbringt. Dies beginnt bei der Förderung von Landschaftsvielfalt und Biodiversität, erstreckt sich aber auch auf eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Faktoren.

Die sozioökonomische Forschung von Agroscope setzt bei zahlreichen Problemfeldern an: Sie schätzt die Konsequenzen unterschiedlicher politischer Rahmenbedingungen auf die Produktion von Milch, Fleisch und Pflanzen ab, identifiziert soziale Problemlagen und definiert wirksame Instrumente zu ihrer Beseitigung. Ein wichtiger Fokus ist auch die Schnittstelle zwischen wirtschaftlicher und ökologischer Entwicklung des Schweizer Agrarsektors.

Die Sozioökonomie an Agroscope 

  • ermittelt die Auswirkungen von agrarpolitischen Massnahmen und von veränderten Rahmenbedingungen. Dazu entwickelt und unterhält sie agrarökonomische Modelle und Datenbanken.
  • erarbeitet ökonomische Analysen, Prognosen, Konzepte und führt Evaluationen auf der Ebene des Agrarsektors durch.
  • analysiert und prognostiziert die Entwicklung landwirtschaftlicher Haushalte und der Agrarstruktur.

Aktuell

Pflanzenschutz Unkraut

Pa. Iv. 19.475: Auswirkungen modelliert

Das Parlament verabschiedete die parlamentarische Initiative «Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren» (Pa. Iv. 19.475). Eine Modellierung von Agroscope berechnet deren Wirkung: Rund 45 % der offenen Ackerfläche würde unter strengeren Vorgaben pestizidfrei bewirtschaftet, und die Stickstoffverluste würden um rund 5 % sinken.

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