Sozioökonomie

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Die Schweizer Landwirtschaft ist ein gutes Beispiel für ein Agrarsystem, das neben der Produktion von Lebensmitteln eine Reihe von Nicht-Markt-Gütern hervorbringt. Dies beginnt bei der Förderung von Landschaftsvielfalt und Biodiversität, erstreckt sich aber auch auf eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Faktoren.

Die sozioökonomische Forschung von Agroscope setzt bei zahlreichen Problemfeldern an: Sie schätzt die Konsequenzen unterschiedlicher politischer Rahmenbedingungen auf die Produktion von Milch, Fleisch und Pflanzen ab, identifiziert soziale Problemlagen und definiert wirksame Instrumente zu ihrer Beseitigung. Ein wichtiger Fokus ist auch die Schnittstelle zwischen wirtschaftlicher und ökologischer Entwicklung des Schweizer Agrarsektors.

Die Sozioökonomie an Agroscope 

  • ermittelt die Auswirkungen von agrarpolitischen Massnahmen und von veränderten Rahmenbedingungen. Dazu entwickelt und unterhält sie agrarökonomische Modelle und Datenbanken.
  • erarbeitet ökonomische Analysen, Prognosen, Konzepte und führt Evaluationen auf der Ebene des Agrarsektors durch.
  • analysiert und prognostiziert die Entwicklung landwirtschaftlicher Haushalte und der Agrarstruktur.

Aktuell

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Immer wieder beklagen Landwirtinnen und Landwirte ihren administrativen Aufwand im Zusammenhang mit Direktzahlungen. Seit 2015 wirkt das Bundesamt für Landwirtschaft dem entgegen, indem Massnahmen zur Reduktion des Administrationsaufwands auf allen Ebenen ergriffen werden.

Eine aktuelle Umfrage bei Landwirten zeigt, wie diese den administrativen Aufwand wahrnehmen.

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