Ökologischer Nassreis-Anbau

Vor einer Erneuerung von Be- und Entwässerungs-Systemen und Bodenverbesserungs-Massnahmen sollten Alternativen in Betracht gezogen werden. Die Wertschätzung für zeitweise überflutete Böden dürfte sich markant erhöhen, wenn in den nächsten Jahren die Reisproduktion auf solchen Flächen Fuss fasst. Zudem würde der Anbau von Reis auf temporär gefluteten Flächen zu neuen Feuchtgebieten führen. Die in solchen Gebieten vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sind heute wegen fehlender Lebensräume besonders stark gefährdet. Der Reisanbau könnte einerseits diese Arten fördern und andererseits neue, wettbewerbsfähige Schweizer Produkte auf den Markt bringen. Langjährige Erfahrungen aus dem Tessin mit Trockenreisanbau zeigen: Die Nachfrage nach inländischem Risottoreis ist sehr hoch.

Publikationen

Medienspiegel

Nassreisanbau

Nassreisanbau im Seeland

Im Rahmen eines Versuches unter der Leitung von Agroscope und BFH-HAFL pflanzten Bauern im Seeland Nass-Reis. Trotz einiger Probleme mit Unkraut und der Wasserversorgung fällt eine erste Bilanz positiv aus. Agroscope-Expertin Katja Jacot im Interview. (Schweiz Aktuell SRF 23.10.2019)

 
 
Thomas Waler Reisanbau

Reis aus dem Schweizer Seeland

Agroscope und BFH-HAFL führten im Seeland mehrere Versuche mit dem Anbau von Nassreis durch. Der Reisanbau soll die Biodiversität fördern und könnte für ohnehin feuchte Torfböden eine interessante Alternative zur Gemüseproduktion sein.  (Schweiz aktuell, 02.07.2019).

 

 

Ansprechpersonen

Partner

Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL

IG Nassreis

Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Bundesamt für Umwelt BAFU

Kantone Aargau, Bern, Solothurn und Waadt 

Landwirtschaftsbetriebe von Léandre Guillod (FR), Hans Mühlheim (BE), Alain Salzmann (VD) sowie von der Schwarz AG (AG) und der JVA Witzwil (BE)

 

 

Medienmitteilung

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Letzte Änderung 21.11.2019

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