Newsroom Nutztiere
Schlüsselübergabe für das neue Laborgebäude von Agroscope in Posieux: ein Meilenstein für den nationalen Forschungscampus
Am Freitag, 14. August 2026, wurden die Schlüssel für das neue Laborgebäude von Agroscope in Posieux offiziell vom Kanton Freiburg an den Bund übergeben. An der Zeremonie nahmen Bundespräsident Guy Parmelin sowie Delegationen des Freiburger Staatsrats und der Direktionen von Agroscope sowie der Bundesämter für Landwirtschaft BLW und Bauten und Logistik BBL teil. Damit nimmt das Herzstück der Standortstrategie von Agroscope seinen Betrieb auf.
Schafe und Rinder gegen Zwergsträucher
Um der Ausbreitung von Zwergsträuchern auf Alpweiden entgegenzuwirken, setzt ein Pilotprojekt auf den Einsatz von Schafen und Rindern. Ziel: die Verbuschung einzudämmen und gleichzeitig die Biodiversität sowie die Qualität und Quantität des Futterangebots zu verbessern.
Versuche mit trockenheitsresistenten Futterbau-Mischungen
Die Entwicklung trockenheitsresistenter Futterbau-Mischungen für die Bergregionen schreitet in fünf Kantonen voran. Die Ergebnisse aus den Jahren 2024 und 2025 zeigen, dass zwei Arten eine besonders entscheidende Rolle dabei spielen, den Ertrag auch in Trockenperioden aufrechtzuerhalten.
Versuchsstation Nährstoffflüsse liefert umfassende Datengrundlagen zu Landwirtschaftsbetrieben im Kanton Luzern
Beim ersten grossen Teilprojekt der von Agroscope gemeinsam mit dem Kanton Luzern und weiteren Partnern getragenen Versuchsstation Nährstoffflüsse lag der Fokus auf der Datenerhebung und -auswertung von Nährstoffflüssen. Die finalen Auswertungen der nun vorliegenden Betriebsbilanzierungen zeigen, wo Stickstoff und Phosphor auf den beteiligten Luzerner Praxisbetrieben anfallen, genutzt und verloren gehen. Diese Informationen sind Grundlage, um darauf aufbauend Massnahmen zur Reduktion von Nährstoffverlusten zu bewerten.
Mögliche Auswirkungen von Nachhaltigkeitszielen auf die Land- und Ernährungswirtschaft
Eine neue Agroscope-Studie zeigt, was die konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele des Bundesrats für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft bedeuten könnte.
Equus Helveticus - Avenches wird zum nationalen Zentrum der Pferdewelt
Vom 17. bis 20. September 2026 bietet der Equus Helveticus im Schweizer Nationalgestüt und im Campus IENA vielfältige sportliche Spitzenleistungen, Zuchtwettbewerbe und Vorführungen. Höhepunkte sind die Finalprüfungen der jungen Pferde.
AGFF-Frühjahrstagung 2026
Die AGFF organisiert am 13. Mai 2026 in Riffenmatt (BE) eine Frühjahrstagung über standortangepasste Strategien für den Futterbau. Vorträge und Demos sind auf Deutsch und auf Französisch.
Entdecken Sie die Agroscope-Forschung an der BEA!
In diesem Jahr präsentiert Agroscope einen Schatz im Bakterien-Tresor. Spielerisch erfahren Sie in der Sonderschau «Milch», was Schweizer Käse einzigartig macht.
Mit der Kamera-Drohne Wildbienennester «zählen»
Die meisten Wildbienen nisten im Boden und sind wichtige Bestäuber von Kulturen. Agroscope konnte zeigen, dass das Erfassen ihrer Nester mittels Kamera-Drohnen möglich ist – ein wichtiger Schritt hin zu einem effizienten Wildbienen-Monitoring.
Bodennistende Wildbienen zugunsten der Bestäubung von Kulturen fördern
Ein neues Agroscope-Merkblatt bietet Tipps, wie sich bodennistende Wildbienen mit wenig Aufwand auf dem eigenen Betrieb fördern lassen. Das hilft mit, die Populationen wichtiger Bestäuber-Insekten von landwirtschaftlichen Kulturen zu stärken.
Forschung mit Fokus auf Wirkung und Praxisnutzen
Agroscope richtet sein neues Arbeitsprogramm 2026-2029 stärker auf Wirkung und Praxisnutzen aus. Bereiche wie Pflanzenschutz, Pflanzenzüchtung, Anpassung an den Klimawandel und Wirtschaftlichkeit werden ebenfalls gestärkt.
Freibergerzucht: Zuchtziel optimieren, Vielfalt erhalten
Für den Freiberger, die letzte Schweizer Pferderasse, sind Massnahmen notwendig, um die genetische Vielfalt zu erhalten. Neue Empfehlungen von Agroscope zeigen, wie Exterieurbeurteilung und das Zuchtziel weiter präzisiert und der Anstieg der Inzucht reduziert werden können.
Agroscope sucht passende Rinderrassen, um Alpweiden zu erhalten
Wenn Bergwiesen nicht optimal genutzt werden, nehmen Büsche überhand, die Artenvielfalt geht verloren. Agroscope-Forscherin Caren Pauler erklärt in der SRF-Sendung Einstein vom 23.10., wie sie Rinderrassen sucht, die die Alpweiden erhalten.
Futterration mit mehr Rapskuchen ohne Einfluss auf die Qualität von Gruyère AOP
Eine aktuelle Studie von Agroscope zeigt, dass die Ergänzung der Futterration von Milchkühen mit einer höheren Menge von Rapskuchen die Qualität von Gruyère AOP nicht verschlechtert.
Können Geruchsimmissionen mit Testpersonen verlässlich ermittelt werden?
Die Tierhaltung mit ihrer Vielfalt und räumlich ausgedehnten Geruchsquellen bringt Herausforderungen bei der Ermittlung der Geruchsimmission mit sich. Agroscope und Empa haben eine Methode mit geschulten Testpersonen weiterentwickelt und mit Tracergasen validiert.
Hilfe für Milchkühe im Hitzestress
Kühe geraten viel schneller in Hitzestress als Menschen. Agroscope hat diesen körperlichen Stress untersucht und gibt Tipps, wie man ihn lindern kann.
Lassen sich Drohnen für die Suche nach vermissten Nutztieren auf der Alp einsetzen?
Die Suche nach vermissten Tieren auf der Alp ist eine Herausforderung. Ein Pilotprojekt testet diesen Sommer den Einsatz von Drohnen, um Alpbetriebe in der Deutschschweiz und im Graubünden zu unterstützen. Das Projekt wird vom Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband und der Rehkitzrettung Schweiz in Zusammenarbeit mit Agroscope durchgeführt. Es startet am 25. Juni.
Ziegenhaltung: Richtwerte für Futterverzehr und Nährstoffausscheidungen angepasst
Für eine gute Düngungsplanung und Nährstoffbilanzierung des Betriebs sind Richtwerte für Verzehr und Ausscheidungen von Nutztieren notwendig. Mit dem Ziel einer verbesserten Beurteilung der Nährstoffflüsse hat Agroscope die Richtwerte für Ziegen angepasst.
Schafhaltung: Richtwerte für Futterverzehr und Nährstoffausscheidungen angepasst
Für eine gute Düngungsplanung und Nährstoffbilanzierung des Betriebs sind Richtwerte für Verzehr und Ausscheidungen von Nutztieren notwendig. Mit dem Ziel einer verbesserten Beurteilung der Nährstoffflüsse hat Agroscope die Richtwerte für Schafe angepasst.
Erbkrankheit HIP bei Freibergern: Gentest verfügbar
Mit einem Gentest können Freibergerpferde auf die Erbkrankheit Hypertriglyceridämie-induzierte Pankreatitis (HIP) getestet werden. Die Zucht von betroffenen Fohlen lässt sich dadurch verhindern.
Eine bedarfsgerechte Fütterung von Schweinen reduziert Nährstoffverluste
Der Protein- und Phosphorbedarf von Schweinen ändert sich je nach Lebensphase. Eine optimierte Phasenfütterung kann die Nährstoffeffizienz steigern und die Abhängigkeit von importierten Futtermitteln verringern. Neue Merkblätter von Agroscope zeigen auf, wie dies gelingen kann, und beleuchten Zielkonflikte.
Schafe und Ziegen fressen selektiv
Milchschafe und -ziegen suchen aus Mischrationen ihre Lieblingsbestandteile heraus und verändern damit die Zusammensetzung des Futters nach kurzer Zeit substanziell. Dies macht den Einsatz von Mischrationen bei Kleinwiederkäuern anspruchsvoll.
Eine neue Erbkrankheit bei Freibergerpferden?
Agroscope unterstützt ein Forschungsprojekt der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern zur Entwicklung eines Tests, mit dem Freibergerpferde identifiziert werden können, die einen bestimmten genetischen Defekt haben. Dieser Defekt könnte für eine potenziell unheilbare Stoffwechselkrankheit verantwortlich sein.
Fleischproduktion in Gebieten mit Kontamination durch Ewigkeitschemikalien
Ist eine sichere Fleischproduktion in Gebieten möglich, die mit Ewigkeitschemikalien kontaminiert sind? Eine Fallstudie zeigt, dass die Dekontamination der Tiere möglich ist, und leistet damit einen Beitrag zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen in diesem Bereich.
Wie sich Umweltschadstoffe in Nutztieren anreichern und was sich dagegen tun lässt
Untersuchungen im Kanton St. Gallen haben erhöhte Werte von per- und polyfluorierten Substanzen (PFAS) in Rindfleischproben ergeben. Agroscope erforscht die Übertragung solcher «ewiger Schadstoffe» bei Wiederkäuern und trägt damit zur Lebensmittelsicherheit von Fleisch und Milch bei.
Mikroalgen als alternative Proteinquelle für Nutztiere?
Das Potenzial von Mikroalgen ist gross: Sie enthalten viel Protein und andere wichtige Nährstoffe und können lokal produziert werden. Agroscope testet die Möglichkeit, ob sie sich als Futtermittel für Nutztiere eignen.
Weidende Milchkühe passen ihr Verhalten bei Hitzestress an
Hitzestress ist ein zunehmendes Risiko für das Wohlergehen, die Gesundheit und die Produktivität von Milchkühen, insbesondere auf der Weide. Um Hitzestress auf Praxisbetrieben frühzeitig zu erkennen, sind einfache Indikatoren erforderlich.
Die Alp- und Berglandwirtschaft im Wandel
Die Versuchsstation Alp- und Berglandwirtschaft unterstützt seit drei Jahren Landwirtschaftsbetriebe in höheren Lagen bei der Bewältigung der immer anspruchsvolleren Produktionsbedingungen. Die laufenden Versuche und erste Ergebnisse wurden am 2. Juli im Kanton Graubünden den Medien vorgestellt. Dabei trifft Tradition auf innovative Technologien. Hier einige Einblicke in die Projekte.
Graswachstum in Echtzeit
Agroscope stellt weidebasierten Betrieben laufend aktualisierte Daten zum Graswachstum zur Verfügung.
Virtueller Zaun ohne Langzeitstress für Kühe
Agroscope-Forschende testeten ein virtuelles Zaunsystem, das die Weiden ohne physische Barriere, allein mit Ton- und Elektrosignalen begrenzt. Die Kühe erlernten das System schnell und ohne negative längerfristige Beeinträchtigung des Tierwohls.
Künftig weniger Freiberger-Hengste in Avenches
Das Schweizer Nationalgestüt in Avenches (SNG) wird die Anzahl Freiberger-Hengste bis 2030 von 60 auf 45 reduzieren.
Schweizer Alpweiden unter der Lupe
Wie viele Tiere können auf einer Alpweide grasen, ohne diese zu übernutzen? Dies hängt von der Fläche, aber auch vom Futterangebot ab. Der Klimawandel beeinflusst Menge und Qualität des Futters. Eine Studie (2022-2026) in vierzehn repräsentativen Alpgebieten überprüft die Richtwerte zum Viehbesatz.
Einzigartige Versuchsanlage für Pferde- und Bodenforschung in St-Aubin
Die Forschung auf der innovativen Anlage fokussiert auf eine wirtschaftliche und gesundheitsfördernde Pferdehaltung samt Bodenschutz und Biodiversitätsförderung. Agroscope stellte heute Studien und erste Resultate vor.
Hitzestress für Milchkühe messen
Wann wird der Hitzestress für Milchkühe kritisch? Ein Index macht dies messbar. Agroscope hat für vier eigene Standorte aktuelle Berechnungen durchgeführt.
Problempflanzen im Alpgebiet
Von Blacken bis Disteln, verschiedene Pflanzen bereiten in den Alpen Probleme. Eine neue Publikation von Agroscope stellt mögliche Regulierungsmassnahmen zusammen.
Versuchsstation Nährstoffflüsse – Futtermittel und Hofdünger unter der Lupe
Herzstück der praxisorientierten Forschung der Versuchsstation Nährstoffflüsse ist das landwirtschaftliche Betriebsnetz im Kanton Luzern. Auf 26 Betrieben werden unter anderem Futtermittel- und Hofdüngerproben auf ihre Nährstoffe analysiert. Ein erster Zwischenstand nach einem Jahr.
Datenerhebung zu Nährstoffflüssen: Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis
Ein Netzwerk von 26 Pilotbetrieben nimmt aktiv an der Datenerhebung teil, die von der Versuchsstation Nährstoffflüsse (LU) durchgeführt wird. Mitte Dezember trafen sich Wissenschaft und Praxis zu einem ersten Erfahrungsaustausch.
Nationales Bioforschungsforum präsentiert Wege zur klimafreundlichen Tierhaltung
Mehr als 90 Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 1. Dezember 22 zur jährlichen Tagung des Nationalen Bioforschungsforums (NBFF) in Olten. Sie diskutierten praktikable Massnahmen zum Klimaschutz in der Tierhaltung, Forschungsbedürfnisse aus der Praxis und setzten Schwerpunkte für die Bioforschung. Konzeption partizipative Zusammenarbeit und Moderation: Katrin Hauser, scaling4good.
Agroscope-Kapsel sammelt das Darm-Mikrobiom
Forschende von Agroscope haben eine Kapsel entwickelt, die am lebenden Schwein unmerklich eine Darmprobe entnehmen kann. Diese tierfreundliche Erfindung ist für die Mikrobiomforschung revolutionär.
Agroscope und der Kanton Thurgau festigen ihre Zusammenarbeit langfristig
Agroscope ist mit dem Standort Tänikon im Kanton Thurgau fest verankert. Das soll auch künftig so bleiben. Agroscope und der Kanton Thurgau haben mit einer Vertragsverlängerung die Zusammenarbeit vor Ort langfristig bis Ende 2031 gefestigt. Die Schwerpunkte der landwirtschaftlichen Forschung von Agroscope auf dem Versuchsbetrieb in Tänikon liegen in der Digitalisierung und der ressourcenschonenden Produktion.
Forschen im System und mit der Praxis
Im neuen Arbeitsprogramm 2022 bis 2025 verstärkt Agroscope die Systemforschung und forscht vermehrt in Ko-Kreation mit Landwirtinnen und Landwirten. Zudem orientiert sie sich zunehmend an den Prinzipien der Agrarökologie.
2500 Jahre altes Gebäude auf Agroscope-Baustelle gefunden
Auf der Baustelle des Agroscope-Laborneubaus in Posieux sind Bauarbeiter auf ein über 2500 Jahre altes Gebäude gestossen. Wie der Zufall es will, handelt es sich dabei wohl um einen Bauernhof: Wo heute und in Zukunft für die Landwirtschaft geforscht wird, gab es also schon zu vorkeltischen Zeiten Landwirtschaft.
Von der Handarbeit bis zum Robotereinsatz
Eine Umfrage zu den eingesetzten Maschinen und Geräten zeigt die technische Bandbreite auf Schweizer Landwirtschaftsbetrieben auf.
Spatenstich für Agroscope-Laborneubau
In Posieux ist der Spatenstich für den Agroscope-Laborneubau erfolgt. Das Gebäude wird mit den neuesten Technologien für die Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft ausgestattet.
Kraftfutterkosten im Griff behalten
Erfolgreiche Milchviehbetriebe weisen eine höhere Grundfutterleistung auf. Dies zeigt eine Analyse von Buchhaltungsdaten.
Tierwohl: Kosten auf kleinen Betrieben nicht gedeckt
Ein höherer Tierwohlstandard verursacht höhere Kosten für Arbeit, Stroh oder Gebäude. Eine Untersuchung von Rinder- und Schweinemastbetrieben zeigt: Im Durchschnitt sind die Kosten höher als die Tierwohlprämie.
















