Agroscope: Engagement für nachhaltige Pflanzenproduktion zur Reduktion von Pestiziden

Bern, 26.02.2019 - Gemüse und Früchte sind aus einer gesunden Ernährung nicht wegzudenken. Doch sind es insbesondere diese Nahrungsmittel, welche in der Regel einen überdurchschnittlichen Anspruch an den Pflanzenschutz mit sich bringen. Pflanzenschutz ist notwendig, denn in allen Kulturen und Produktionssystemen des Pflanzenbaus sichert er die Menge und Qualität der Erträge. Bei Agroscope steht dabei die Entwicklung von Alternativen zu chemischen Pflanzenschutzmitteln und die Züchtung von krankheitsresistenten Sorten im Zentrum. Um die Forschungsleistungen im Bereich Pflanzenschutz an die landwirtschaftliche Praxis im aktuell viel diskutierten Thema noch bekannter zu machen, intensiviert Agroscope ab sofort die Kommunikation und lässt seine Expertinnen und Experten zu Wort kommen. Der erste Beitrag startet mit Eva Reinhard, Leiterin Agroscope. Sie erklärt im Interview, was die Forschung leistet und noch leisten kann.

Seit es die Agrarforschung gibt, ist das Thema Pflanzenschutz zentral. Im Rahmen des neuen Arbeitsprogramms 2018–21 leistet Agroscope, das Kompetenzzentrum des Bundes für die Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft, mit über 50 Forschungsprojekten einen grossen Beitrag an die Umsetzung des Aktionsplans zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, kurz Aktionsplan Pflanzenschutzmittel genannt.

Kennen Sie die Birne Fred oder die Rebsorten Divico und Divona? Diese von Agroscope entwickelten neuen Nutzpflanzensorten sind bereits heute krankheitstolerant und kommen mit minimalen Pflanzenschutzmassnahmen aus. Oder haben Sie schon vom Japankäfer gehört, der in Italien grosse Ernteausfälle bei Obst und Reben verursacht? Agroscope hat bereits eine wirksame biologische Waffe entwickelt, um die Käfer unschädlich zu machen, sollten sie in die Schweiz vordringen.

Nur mit einem angepassten Pflanzenschutz ist eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion ohne häufige Ertrags- und Ernteverluste durch Schadorganismen möglich. Agroscope erforscht laufend neue Verfahren, Technologien und Strategien. Das Ziel: Im Pflanzenschutz die Wirkung der Massnahmen verbessern und die Risiken für Mensch und Umwelt reduzieren. Der landwirtschaftlichen Praxis stellt Agroscope Alternativen zu chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln zur Verfügung, die sie vorbeugend oder zur Regulierung von Schädlingen, Krankheiten und Unkräutern nutzen kann.

Wo ein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln heute noch unumgänglich ist, entwickelt Agroscope Methoden und Strategien, um die Emissionen und Risiken zu vermindern. Dazu gehören etwa die Optimierung von Einsatzzeitpunkt und Anbausystemen, der Applikationsverfahren und der eingesetzten Pflanzenschutzmittel.

Eva Reinhard, Leiterin Agroscope, erklärt im Interview (siehe im ersten Link), was die Forschung leistet und noch leisten kann.

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Christine Caron-Wickli
Leiterin Corporate Communication Agroscope CCA
Agroscope
Schwarzenburgstrasse 161
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Tel. +41 58 466 72 42
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