Zum Hauptinhalt springen

Ökoausgleich und Funktionen

Die Biodiversität lässt sich auch mit innovativen Anbaustrategien, etwa mit Reiskulturen nördlich der Alpen, erhalten und fördern.

Themen

4. August 2022

Umweltziele Landwirtschaft "Arten und Lebensräume"

Der Bericht ist eine Grundlage für die regionale Erhaltung und Förderung von Arten und ihrer Lebensräume im Rahmen der Umweltziele Landwirtschaft (UZL-Arten).

23. Januar 2026

Biodiversitätsförderung im Ackerbau

Im Schweizer Ackerbaugebiet sind viele Wildblumen selten geworden. Sie haben jedoch wichtige Funktionen für die Umwelt. Deshalb untersucht Agroscope, inwiefern Wildblumen möglichst optimal eingesetzt und genutzt werden können.

19. Mai 2022

Ökologischer Ausgleich

Mit der starken Intensivierung der Landwirtschaft setzte gleichzeitig auch eine Abnahme der Artenvielfalt an Fauna und Flora ein, beispielsweise durch die gezielte Bekämpfung von Ackerunkräutern. So sind heutige landwirtschaftlich intensiv genutzte Flächen relativ uniforme Strukturen und stellen deshalb nur für wenige Organismen ein geeigneter Lebensraum dar. Mit dem Anlegen von Biodiversitätsförderflächen (BFF) sollen insbesondere verschiedenartige, vielseitige Flächen geschaffen werden, wodurch für diverse Tiere und Pflanzen ein Lebensraum entsteht.

23. Januar 2026

Nützlingsblühstreifen

Gezielt auf die Bedürfnisse von Nützlingen ausgerichtete Blühstreifen können ein praktikables Werkzeug für die Praxis darstellen, um die biologische Schädlingskontrolle auf dem Feld zu verstärken. Das zeigten Versuche mit «Nützlingsblühstreifen». Diese werden als einjährige Streifen mit 13 bis 16 Wild- und Kultur-Pflanzenarten wie Kornblume, Koriander, Buchweizen, Mohn und Dill in der Ackerkultur angesät.

23. Januar 2026

Alternativen zum Einsatz von Glyphosat an Bahnhöfen und im Schienennetz der SBB

Die Vegetation im Bahngleisbereich darf den Verkehr nicht behindern und muss deshalb kontrolliert werden. Die SBB nutzt dazu Glyphosat, möchte aber den Einsatz auf ein Minimum beschränken. Deshalb hat sie Agroscope beauftragt, alternative Strategien wie die gezielte Begrünung von Banketten und Randbereichen sowie die Vegetationskontrolle mit Hilfe von Heisswasser zu untersuchen.

23. Januar 2026

Wildbienen und Bestäubung

Honigbienen, Wildbienen und andere Bestäuberinsekten spielen eine zentrale Rolle in Agrarökosystemen. Die Bestäubung durch Bestäuber kann zur Verbesserung des landwirtschaftlichen Ertrags von rund 75 % der global bedeutendsten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen beitragen. Diese Bestäubungsleistungen werden auf jährlich über 153 Mia Euro geschätzt. Daneben sind ca. 80 % der Wildpflanzen auf eine Bestäubung durch Bestäuber angewiesen oder profieren zumindest davon. Wildbienen und andere Bestäuberinsekten wie Schwebfliegen und andere Fliegenfamilien, oder auch Schmetterlinge, sind sehr vielfältige und artenreiche Organismengruppen und tragen damit erheblich zu einer hohen Biodiversität von Agrarlandschaften bei. Insbesondere Wildbienen sind auf blüten- und kleinstrukturreiche, vernetzte Lebensräume angewiesen, was sie zu guten Indikatoren für den Zustand der Biodiversität in Agrarlandschaften macht. Durch diese relativ hohen Lebensraumansprüche, sowie möglicherweise Belastungen durch Pestizide und weiteren Stressfaktoren, sind jedoch viele Wildbienen und anderer Bestäuberinsekten in intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaften gefährdet. Wir untersuchen die Auswirkungen des Zusammenspiels verschiedener solcher Gefährdungsursachen auf Wildbienen und andere Bestäuber, wie sich diese auf die Erbringung von Bestäubungsleistungen für landwirtschaftliche Kulturen auswirkt, und mit welchen Massnahmen Bestäuber und Bestäubungsleistungen effektiv gefördert werden können in Agrarökosystemen.

23. Januar 2026

Bewirtschaftung von Biodiversitätsförderflächen

Zu diesem Thema wurden in den letzten Jahren insbesondere die Wirkung von Heubläsern auf die Flora und die Wirkung verschiedener Mähgeräte auf die Fauna untersucht.

23. Januar 2026

Biodiversitätsförderung auf feuchten und nassen Ackerflächen

Feuchte und nasse Ackerflächen (FAF) bieten spezielle Habitate für eine Reihe von Tier- und Pflanzenarten, die auf wechselfeuchte Lebensräume angewiesen sind. Aufgrund intensiver Entwässerung ist die Anzahl solcher Flächen in der Schweiz in den letzten 200 Jahren drastisch zurückgegangen. Ein grosser Teil der spezialisierten Arten sind heute gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Landwirtschaftliche Entwässerungssysteme beeinflussen zudem Wasser-, Nähr- und Schadstoffflüsse, Erosion und Klimagasemissionen in komplexer Weise.

23. Januar 2026

Extensive Beweidung von gestuften Waldrändern

In den rund 25’500 km langen Waldrändern des Schweizer Mittellandes liegt grosses Potenzial für die ökologische Aufwertung. Im Kulturland findet man oft eine scharfe Grenze zwischen Wald und Offenland mit einer geringen Artenvielfalt. Vereinzelt werden diese Waldränder heute maschinell ausgelichtet, um strukturreiche Lebensräume zu schaffen und die Landschaft aufzuwerten. Agroscope plant deshalb das Projekt «Extensive Waldrandweide», in dem untersucht wird, ob eine extensive Beweidung die maschinellen Eingriffe reduzieren kann, um Ränder zu öffnen und das erneute Zuwachsen zu verhindern. Diese nachhaltige Landnutzung vereint traditionelle Waldnutzung mit modernen Umweltschutzansätzen, um die Biodiversität zu fördern und Biotope besser zu vernetzen.

Mehr dazu