Umweltziele Landwirtschaft "Arten und Lebensräume"
Der Bericht ist eine Grundlage für die regionale Erhaltung und Förderung von Arten und ihrer Lebensräume im Rahmen der Umweltziele Landwirtschaft (UZL-Arten).
Im Auftrag des BAFU und BLW wurden quantitative und qualitative Zielgrössen zur Erfüllung der Umweltziele Landwirtschaft im Bereich „Arten und Lebensräume“ für die verschiedenen landwirtschaftlichen Zonen und fünf Haupt-Regionen vorgeschlagen. Diese Zonen und Regionen wurden anhand von Verbreitungspotenzialen der UZL-Arten abgegrenzt. Quantitativ werden die Ziele in allen Regionen weitgehend erreicht, qualitativ bestehen von der Talzone bis zur Bergzone II grosse Defizite. In den Bergzonen II und IV sowie im Sömmerungsgebiet werden die Ziele sowohl quantitativ wie qualitativ erfüllt. Für 24 Subregionen werden zudem Schwerpunkte der zu erhaltenden und fördernden Lebensräume gegeben und beispielhaft erwähnt, für welche Ziel- und Leitarten sie bedeutend sind.
In den Grundtabellen und Auswertungen kann unter anderem eingesehen werden, für welche UZL–Arten das Verbreitungspotenzial in einer Region besonders gross und wie exklusiv diese für die Art ist.
Bericht
Geodatensätze
Karten
UZL-Arten
Landwirtschaft (BAFU)
Verbreitungskarten der Arten
Die nationalen Datenzentren (Info Species) stellen auf ihren Internetseiten Verbreitungskarten der Arten zur Verfügung. Die Funddaten für einen bestimmten Planungsperimeter können bei ihnen angefragt werden.
Moose: Nationales Inventar der Schweizer Moosflora (NISM)
Vögel: Schweizerische Vogelwarte Sempach
Wirbellose, Fische und Säugetiere: Schweizer Zentrum für die Kartographie der Fauna (CSCF)
Weitere Informationen
Inhaltsverzeichnis
Mehr dazu

Biodiversitätsförderung im Ackerbau
Im Schweizer Ackerbaugebiet sind viele Wildblumen selten geworden. Sie haben jedoch wichtige Funktionen für die Umwelt. Deshalb untersucht Agroscope, inwiefern Wildblumen möglichst optimal eingesetzt und genutzt werden können.

Ökologischer Ausgleich
Mit der starken Intensivierung der Landwirtschaft setzte gleichzeitig auch eine Abnahme der Artenvielfalt an Fauna und Flora ein, beispielsweise durch die gezielte Bekämpfung von Ackerunkräutern. So sind heutige landwirtschaftlich intensiv genutzte Flächen relativ uniforme Strukturen und stellen deshalb nur für wenige Organismen ein geeigneter Lebensraum dar. Mit dem Anlegen von Biodiversitätsförderflächen (BFF) sollen insbesondere verschiedenartige, vielseitige Flächen geschaffen werden, wodurch für diverse Tiere und Pflanzen ein Lebensraum entsteht.

Ökoausgleich und Funktionen
Die Biodiversität lässt sich auch mit innovativen Anbaustrategien, etwa mit Reiskulturen nördlich der Alpen, erhalten und fördern.
