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Alpwirtschaft, Grenzertragslagen

Die Alpwirtschaft ist integraler Bestandteil der schweizerischen Berglandwirtschaft. Sie produziert hochwertige Lebensmittel und erhält eine attraktive Landschaft, wertvolle Lebensräume und lebendige Traditionen. Viele Alpweiden sind landwirtschaftliche Grenzlagen, die mit grosser Sorgfalt bewirtschaftet werden müssen, um wertvolle Pflanzenbestände für die Weidetiere und die Biodiversität zu erhalten. Die Art und Intensität der Beweidung ist entscheidend für die Zusammensetzung der Vegetation und die für Mensch und Tier nützlich Leistungen wie Futterproduktion, Biodiversität, Kohlenstoffspeicherung und Erosionsschutz,

Der Strukturwandel in der Berglandwirtschaft schreitet voran; immer weniger Betriebe bewirtschaften immer grössere Flächen mit weniger Arbeitskräften. Wir entwickeln standortangepasste Strategien für eine nachhaltige Flächennutzung im Berggebiet und bearbeiten aktuelle Fragen im Bereich der Weideführung, der Nutzung und Pflege der Pflanzenbeständen und der Offenhaltung:

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27. Mai 2026

Regulierung von Zwergsträuchern durch gezielte Beweidung

Die zunehmende Verbuschung durch Zwergsträucher ist ein wachsendes Problem in alpinen und subalpinen Zonen des Alpgebiets. Arten wie Alpenrosen, Heidelbeeren, Wacholder oder Heidekraut breiten sich insbesondere in schwer zugänglichen Lagen aus und führen zu einem Rückgang der Biodiversität, der Futtermenge und Futterqualität sowie des Landschaftswerts. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt, wie sich diese Verbuschung durch gezielte Beweidung regulieren lässt.

Weidesysteme zur Landschaftspflege

Weideverhalten von Rinderrassen

Magerweiden, zu denen viele Berg- und Alpweiden zählen, gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Schweiz. Durch die jahrhundertelange Beweidung mit Rindern, Schafen und Ziegen ist offenes Grasland entstanden, das unzähligen Pflanzen und Tieren Lebensraum bietet.

Beweidung der Grünerle mit Hochlandrindern (Robustalps Projekt)

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Rückgang der Alpwirtschaft im Schweizer Berggebiet zu tiefgreifenden Landschaftsveränderungen geführt, die eine Wiederbewaldung ehemaliger Alpweiden, hauptsächlich durch die Grünerle (Alnus viridis) zur Folge hat.

Problempflanzen im Alpgebiet regulieren

17. November 2023

Schweizer Alpweiden unter der Lupe

Wie viele Tiere können auf einer Alpweide grasen, ohne diese zu übernutzen? Dies hängt von der Fläche, aber auch vom Futterangebot ab. Der Klimawandel beeinflusst Menge und Qualität des Futters. Eine Studie (2022-2026) in vierzehn repräsentativen Alpgebieten überprüft die Richtwerte zum Viehbesatz.

12. Dezember 2024

Die passende Kuh für die Alp - PeaMaps

Einfluss der Produktivität von Milchkühen auf das Ökosystem, die Wirtschaftlichkeit und das Tierwohl im Alpgebiet.

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