Wiederkäuer
Die Haltung von Wiederkäuern ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft: Mehr als zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche besteht aus Grünland. Die Forschung von Agroscope unterstützt die Entwicklung von nachhaltigen Weidesystemen. Zudem sucht sie nach Massnahmen, um die Treibhausgasemissionen aus der Haltung von Wiederkäuern zu reduzieren, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu beeinträchtigen.
Aktuelles
Themen

RumiWatch-Monitoringsystem
Aktuell steigen die Tierzahlen auf den einzelnen Betrieben. Damit steigt auch der Überwachungsaufwand für die Tierhaltenden. Entsprechend werden technische Lösungen für eine automatisierte Tierüberwachung gesucht.

Reduktion von Ammoniak- und Treibhausgas-Emissionen bei Milchvieh
Die Haltung von Nutztieren bringt Emissionen in Form von Ammoniak und Treibhausgasen wie Methan, Lachgas und Kohlendioxid mit sich. Mit dem Versuchsstall für Emissionsmessungen werden innovative Massnahmen zur Emissionsminderung weiterentwickelt und deren Minderungspotenzial überprüft, unter anderem zusammen mit der Industrie, der Empa sowie der ETH.

Graslandbasiertes Rindfleisch wirtschaftlich und ökologisch produzieren
Die Schweiz ist ein Grasland. Auf rund 70 % der Nutzflächen ist Ackerbau nicht möglich. Das Gras der Wiesen lässt sich dank weidender Tiere zu Milch- und Fleischprodukten veredeln.

Schafhaltung: mit Professionalisierung die Wertschöpfung erhöhen
Die Schafhaltung ist unter Druck, mangelnde Rentabilität macht ihr zu schaffen. Professionell und strategisch geführte Betriebe mit grösseren, einheitlicheren Herden können wirtschaftlich sein. Agroscope zeigt für die Schweizer Schafhaltung wirtschaftliche und standortangepasste Produktionssysteme auf.

Umgang mit persistenten Schadstoffen in der Tierhaltung
Langlebige, sogenannte persistente organische Schadstoffe (POP) wurden in den Achtzigerjahren verboten. Doch bis heute können sie sich in tierischen Produkten anreichern. Wie Sie vorsorgen können, erfahren Sie hier:

Nicht-invasive Bildgebungsmethoden
Die Entwicklung digitaler Technologien bietet neue Möglichkeiten, um die Rentabilität und Nachhaltigkeit von Tierhaltungsbetrieben zu verbessern. Immer häufiger kommen insbesondere bildgebende Verfahren zum Einsatz. Im Bereich der Tierwissenschaften werden sie zur Messung von Parametern für die Ernährung, Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere sowie die Schlachtkörper- und Fleischqualität eingesetzt.


