08 - Obstbau, Beeren
Programmverantwortung
Programmleitung
Ausgangslage
Zielsetzung
Die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Obstbaubranche erhalten, indem auch unter sich verändernden Klimabedingungen wirtschaftlich attraktive, qualitativ hochstehende Produkte hergestellt werden und gleichzeitig die negativen Umweltauswirkungen von PSM, Substrateinsatz und Treibhausgasemissionen auf ein Minimum reduziert und insbesondere die natürlichen Ressourcen Wasser sowie Boden geschont und für kommende Generationen erhalten werden. Die Zielsetzungen bezüglich der gesunden Ernährung der Bevölkerung (Ernährungspyramide) lässt eine Ausdehnung des Früchtekonsums erwarten. Diese Nachfragesteigerung soll primär durch die Ausdehnung der einheimischen Produktion gedeckt werden.
Erwartete Auswirkungen
- Die Obst- und Beerenbranche kann auch unter künftigen Klimabedingungen wirtschaftlich rentabel qualitativ hochwertige einheimische Produkte produzieren und vermarkten.
- Die reduzierten Pflanzenschutzmittelrisiken sowie biodiversitätsfördernde Massnahmen führen zu einem höheren Anteil von Nützlingen und Bestäubern in und um die Obstanlagen.
- Die Wasser- und Bodenressourcen sind für eine Nutzung durch künftige Generationen langfristig gesichert, die Treibhausgasemissionen sinken.
- Der Foodloss ist dank besserer Lagermethoden deutlich reduziert.
- Ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertungen für verschiedene Produktionsszenarien in den drei Dimensionen erlauben der Branche strategische Entscheide zur Weiterentwicklung des Sektors.
Projekte
Mehr dazu

Forschungsprogramme im Überblick
Das Arbeitsprogramm 2026-2029 umfasst 42 Forschungsprogramme.

Arbeitsprogramm 2026−2029
Das Arbeitsprogramm 2026 bis 2029 von Agroscope greift die wichtigsten Herausforderungen der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft, insbesondere der landwirtschaftlichen Praxis auf. Es ist stärker als bisher auf Wirkung und Praxisnutzen ausgerichtet.
