In Regionen mit hohen Tierbeständen entstehen hohe Überschüsse an Stickstoff und Phosphor aus Gülle und Mist. Diese belasten die Umwelt. Die Versuchsstation Nährstofflüsse im Kanton Luzern sucht nach Lösungen, um die Nährstoffeffizienz zu erhöhen und die Emissionen aus der Tierhaltung zu reduzieren. An den Versuchen ist auch ein landwirtschaftliches Betriebsnetz beteiligt.
Projekte
Quantifizierung der der Ein- und Austräge von Stickstoff und Phosphor
Modellierung der Ammoniak-Emissionen und Treibhausgase
Bestimmung der Nährstoffgehalte im Tierfutter, Hofdünger und den Pflanzen
Bestimmung der Nährstoffeffizienz
Ermittlung von Ansatzpunkten zur Verringerung der Stickstoff- und Phosphoremissionen und zur Steigerung der Nährstoffeffizienz
Beurteilung der Wirksamkeit der bisher bekannten technischen Massnahmen
Prüfung der Durchführbarkeit der Massnahmen
Beurteilung des Potenzials zur Emissionsverringerung und Effizienzsteigerung
19.06.2026: Präsentation der Ergebnisse zu Stickstoff- und Phosphorströmen auf Betriebsebene. Die Daten dienen dazu, Massnahmen zur Verringerung von Nährstoffverlusten in der Praxis zu beurteilen.
22.01.2026: Die 13. Nachhaltigkeitstagung Agroscope fokussierte sich auf den Absenkpfad Nährstoffe. Die Präsentation von Thomas Steinsberger sowie alle anderen Präsentationen sind hier verfügbar.
06.02.2025: Dritter Info-Abend der Versuchsstation Nährstoffflüsse. Die teilnehmenden Landwirtinnen und Landwirte werden über den aktuellen Stand des Projekts «Grundbilanzierung» und das weitere Vorgehen in den Folgeprojekten informiert.