Organische Böden
Organische Böden sind wichtige Kohlenstoffspeicher. In Mooren entstehen sie durch die nicht vollständige (anaerobe) Zersetzung von pflanzlichem Gewebe im wassergesättigten Boden. Die landwirtschaftliche Nutzung dieser Böden setzt in der Regel eine Entwässerung voraus. Die Belüftung der ehemaligen wassergesättigten Schichten führt zu Geländesackung, zu Torfzersetzung und dadurch zu langanhaltenden, starken CO2- und N2O-Emissionen.
Unsere Forschung fokussiert sich auf folgende Aspekte:

Fläche der organischen Böden
Die Ausdehnung der gegenwärtigen organischen Böden wird geschätzt.

Emissionen von organischen Böden
Die organischen Böden in der Schweiz haben durch die historische Landnutzung bereits einen grossen Teil ihres Torfs verloren, speichern aber noch rund 32 Millionen Tonnen Kohlenstoff. Die landwirtschaftlich genutzten organischen Böden verlieren jedoch fortlaufend Kohlenstoff, etwa 600’000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr.

Torfqualität
Die physikalische Struktur und chemische Zusammensetzung des Torfes ist ein Indikator dafür, ob und wie stark bzw. seit wann ein Standort entwässert wurde.
