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Nematoden: Anerkennung Steinobst und Reben

Die Zertifizierung von Obstgehölzen und Reben ist ein freiwilliger Zusatz zum gesetzlich vorgeschriebenen Pflanzenpass für Obstbaumschulen und Rebschulen. Im Rahmen der Zertifizierung sind für Steinobst- und Rebenpflanzen auch nematologische Untersuchungen (= Bodenproben) notwendig.

Steinobst

Zwei Dinge sind für uns wichtig: Eine korrekt entnommene Bodenprobe und ein richtig ausgefülltes Probenbegleitformular.

Informationen für Kontrolleure von Pflanzenpass

Pflanzenpass Kontrolleure sind beauftragt, Bodenproben in Parzellen von Basismaterial (P1) und Unterlagen/Edelreiser (P2) von Steinobst zu entnehmen. Befolgen Sie die Anleitungen für Steinobstgehölze und legen Sie den Bodenproben das Probenbegleitformular Zertifizierung Steinobst bei.

Informationen für Baumschulisten

Baumschulisten sind für die Entnahme von Bodenproben in Parzellen von Steinobst-Jungpflanzen selbst verantwortlich.
Befolgen Sie die Anleitung und legen Sie den Bodenproben das Probenbegleitformular Zertifizierung Steinobst bei.

Reben

Informationen für Rebschulisten und Pflanzenpass Kontrolleure

Pflanzenpass Kontrolleure sind beauftragt, Bodenproben in Parzellen von Basismaterial (P1) und zertifiziertem Material (P2) von Reben zu entnehmen. Befolgen Sie die Anleitung für Reben und arbeiten Sie dabei mit der IT-Applikation CePa.

Rebschulisten informieren sich ebenfalls anhand des untenstehenden PDF’s über die Probenentnahme und das Anmeldeprozedere mittels der IT-Applikation CePa.

Auf der Website IT-Anwendung CePa sind sämtliche Anleitungen und Anmeldeformulare für die Parzellenerfassung und den Zertifizierungsantrag verfügbar.

Bei Jungpflanzenparzellen kann je nach Vorkulturen meist auf eine Bodenprobenahme verzichtet werden. Details sowie allgemeine Informationen zur Zertifizierung bei Reben sind dem Merkblatt Nr. 21 des BWL zu entnehmen.

Merkblatt Nr. 21: Zertifizierung von vegetativem Vermehrungsmaterial von Reben: Vorgehen für Rebschulen.

Weitere Informationen

Mehr dazu

Nematologie

Um die Schweizer Landwirtschaft vor wirtschaftlichen Verlusten durch pflanzenparasitäre Nematoden (PPN) zu schützen, kombiniert das “nationalen Kompetenzzentrum Nematologie” Grundlagen- als auch angewandten Forschung, um praxistaugliche Lösungen gegen PPN anbieten zu können.

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