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Kunststoffrückstände in landwirtschaftlichen Nahrungsnetzen

Kunststoffrückstände können jahrzehntelang in Böden verbleiben und in Mikro- und Nanoplastik zerfallen, mit potenziellen Risiken für Bodengesundheit und -produktivität. Wir untersuchen ihre Wechselwirkungen mit Bodenorganismen, um die ökologischen Auswirkungen besser zu verstehen.

Kunststoffe werden in der Landwirtschaft weit verbreitet eingesetzt, doch ihre Rückstände, insbesondere aus Mulchfolien, können die Bodengesundheit beeinträchtigen. Die Bewertung ihrer Risiken ist jedoch schwierig, da die Messung der Partikel im Boden herausfordernd ist und die Vielfalt an Kunststoffmaterialien gross ist.

Wir entwickeln zuverlässige Testsysteme, um zu untersuchen, wie Kunststoffe mit Bodenorganismen interagieren. Wir erforschen, wie Mikro- und Nanokunststoffe von zersetzenden und räuberischen Arthropoden aufgenommen werden. Außerdem bewerten wir die ökologischen Auswirkungen realistischer Kunststoffrückstände aus biologisch abbaubaren und nicht biologisch abbaubaren Mulchfolien auf Bodenlebewesen. Die Ergebnisse können dazu beitragen, Risiken zu identifizieren, Regulierungsmassnahmen zu lenken und das öffentliche Bewusstsein zu schärfen.

Da gesunde Böden für eine nachhaltige Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit unerlässlich sind, ist das Verständnis der Folgen der Plastikverschmutzung entscheidend für den Schutz der landwirtschaftlichen Produktion und der Umwelt.

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