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Veröffentlicht am 12. März 2026

Innovation CATALYSEs Food Safety – Bridging Science and Practice

Als Partner des EU-Projekts CATALYSE organisierte Agroscope am 8. und 9. Juni 2026 die Veranstaltung zum Internationalen Tag der Lebensmittelsicherheit. Hier finden Sie die Präsentationen und weitere Informationen.

Anlässlich des internationalen Tages der Lebensmittelsicherheit durften wir am 8. Juni die Veranstaltung «World Food Safety Day» organisieren, die Teil des europäischen Projekts CATALYSE ist.

Die über 100 Teilnehmenden hatten Gelegenheit, Beiträge von 15 Fachleuten aus Wissenschaft, Start-ups, Industrie und Verwaltung zu verfolgen. Der Austausch war orientierte sich an einem gemeinsamen Ziel: die Verknüpfung von Forschung und wissenschaftlicher Innovation mit konkreten Praxisanwendungen entlang der gesamten Lebensmittelkette.

Der Tag fokussierte auf vier Themenschwerpunkte: Kultur der Lebensmittelsicherheit («From Vision to Action»), aktuelle Erkenntnisse und Innovationen aus der Spitzenforschung («Science in Action») sowie Umsetzung der Forschung in die Praxis («Innovation in Action»). In der abschliessenden Podiumsdiskussion wurden konkrete Massnahmen für ein sichereres und nachhaltigeres Ernährungssystem diskutiert («Future in Action»).

Neben den Vorträgen standen zwei Höhepunkte auf dem Programm:

  • Erstens die Rede von Awilo Ochieng Pernet, die mit der Metapher eines alten Mannes, der jeden Tag einen Orangenbaum pflanzt, einen bleibenden Eindruck hinterliess. Auf die Frage, warum er so viel Energie in Bäume investiere, deren Früchte er selbst nie sehen werde, antwortete er: «Ich konnte mein ganzes Leben lang Orangen geniessen, weil andere sie vor mir gepflanzt haben. Nun pflanze ich Orangenbäume für die kommenden Generationen.» Diese eindrückliche Botschaft verdeutlicht: Lebensmittelsicherheit erfordert Pioniergeist, der auf Leidenschaft, Prävention und Proaktivität basiert. Dazu ist es unerlässlich, unser Wissen zu teilen.
  • Der zweite Höhepunkt bildete die abschliessende Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Expertinnen und Experten zu strategischen Themen: Karola Krell (Food Lex, Lebensmittelrecht), Mark Stauber (BLV, Verwaltung), Olivier Robin (Nestlé, Industrie) und Mario Hupfeld (NEMIS Technologies, innovative Technologien). Aus der engagierten Debatte kristallisierten sich folgende Kernbotschaften heraus:
    • Lebensmittelsicherheit ist kein Wettbewerbsvorteil. Kommerzielle Interessen hören dort auf – und sollten immer dort aufhören –, wo die menschliche Gesundheit auf dem Spiel steht.
    • Neue Technologien und strenge Vorschriften allein genügen nicht. Entscheidend für die Sicherheit sind das menschliche Verhalten und die gelebte Kultur der Lebensmittelsicherheit in den Unternehmen.
    • Die Kultur der Lebensmittelsicherheit muss auch die Konsumentinnen und Konsumenten erreichen. Neben der Verantwortung der Unternehmen und der Fachleute ist es unerlässlich und notwendig, auch die Konsumentinnen und Konsumenten über die richtigen Praktiken aufzuklären.

Ein grosses Dankeschön an alle Referentinnen und Referenten für ihre wertvollen Beiträge, an unsere Mitorganisatoren – Swiss Food Research, Swiss Biosafety Network und Nofima – sowie an alle Mitarbeitenden, die zum grossen Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

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