Drohneneinsatz für die Suche von vermissten Nutztieren auf der Alp
Bereits im zweiten Jahr in Folge können Alpbetriebe Drohnen einsetzen, um vermisste Nutztiere aufzufinden.
Die Alpsaison 2026 hat begonnen. Damit steigt auch das Risiko, dass sich Nutztiere von der Herde entfernen und sich in den Bergen verirren.
Um die Tiere möglichst rasch zu orten, können Alpbetriebe bereits im zweiten Jahr in Folge während der gesamten Saison per SMS einen Drohneneinsatz anfordern.
Das Projekt wird in der Deutschschweiz und im Kanton Graubünden vom Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband, der Rehkitzrettung Schweiz und Agroscope (Versuchsstation für Alp- und Berglandwirtschaft) durchgeführt.
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Versuchsstation Alp- und Berglandwirtschaft
Die Versuchsstation Alp- und Berglandwirtschaft entwickelt praxisorientierte Lösungen für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Betriebe im Berggebiet. Besonderes Augenmerk liegt auf den strukturellen, organisatorischen, ökonomischen und klimatischen Unterschieden zwischen den Regionen. Fünf Kantone (BE, GR, TI, UR, VS) sowie die Branche und die Beratung sind beteiligt.

Lassen sich Drohnen für die Suche nach vermissten Nutztieren auf der Alp einsetzen?
Die Suche nach vermissten Tieren auf der Alp ist eine Herausforderung. Ein Pilotprojekt testet diesen Sommer den Einsatz von Drohnen, um Alpbetriebe in der Deutschschweiz und im Graubünden zu unterstützen. Das Projekt wird vom Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband und der Rehkitzrettung Schweiz in Zusammenarbeit mit Agroscope durchgeführt. Es startet am 25. Juni.
