Den Kartoffelanbau für die kommenden Herausforderungen rüsten
Wie kann die Schweizer Kartoffelproduktion in Zukunft erfolgreich bleiben? Diese Frage steht im Zentrum der Medienkonferenz von Swisspatat. Impulse aus ihrer Forschung liefern neben weiteren Fachleuten zwei Agroscope-Forschende.
Die Wasserkirche in Zürich als Austragungsort ist bewusst gewählt: Während des Ersten Weltkriegs diente die Kirche als Kartoffellager. Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Kartoffelbranche und Forschung zeigen an dieser Medienkonferenz auf, vor welchen Herausforderungen der Kartoffelanbau heute steht: Klimawandel, Wetterextreme, Krankheiten und Schädlinge sowie veränderte Rahmenbedingungen beim Pflanzenschutz bei gleichzeitig sehr hohen Qualitätsanforderungen.
Nachhaltiger und widerstandsfähiger Anbau
Die Referierenden, darunter zwei Agroscope-Forschende, präsentieren mögliche Lösungen: robuste Kartoffelsorten, neue Ansätze in der Züchtung, insbesondere dank Einsatz moderner Technologien wie Crispr/Cas. Zudem wird erläutert, wie die Schweizer Kartoffelbranche den Anbau nachhaltiger und widerstandsfähiger gestalten möchte.
Die Medienkonferenz findet im Rahmen der Kartoffelausstellung in der Wasserkirche statt, die vom 3. bis 13. September 2026 zu sehen ist. An der «Langen Nacht der Zürcher Museen» am 5. September sind weitere Events geplant.
