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Aufgaben & Strategie

Agroscope ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die landwirtschaftliche Forschung und ist dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) angegliedert. Agroscope leistet einen bedeutenden Beitrag für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft sowie eine intakte Umwelt und trägt damit zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Schweizer Forschung für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt

Die Forschung erfolgt entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Land- und Ernährungswirtschaft. Ziele sind eine wettbewerbsfähige und multifunktionale Landwirtschaft, hochwertige Lebensmittel für eine gesunde Ernährung sowie eine intakte Umwelt. Dabei richtet sich die Forschungsanstalt auf die Bedürfnisse ihrer Leistungsempfänger aus.

Für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit 2026 bis 2029 hat Agroscope sechs Schwerpunkte definiert.

Die standortübergreifende, themenbezogene Forschung ist dabei zentral.

Auftrag: Wissen erarbeiten und weitergeben

Gemäss Landwirtschaftsgesetz (Artikel 113ff) unterstützt der Bund die Landwirtschaft in ihrem Bestreben, rationell und nachhaltig zu produzieren, indem er Wissen erarbeitet und weitergibt. Er betreibt dazu die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Agroscope, die dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) unterstellt ist. Agroscope übernimmt dabei folgende Aufgaben:

  • Forschung und Entwicklung im Agrar-, Ernährungs- und Umweltbereich;
  • Bereitstellen von Entscheidungsgrundlagen für die Gesetzgebung der Behörden;
  • Vollzugsaufgaben
  • Wissensaustausch und Technologietransfer mit der Praxis, der Beratung, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Lehre und der Öffentlichkeit.

Agroscope zeichnet sich aus durch die Kombination von Forschung, Politikberatung, Vollzug, Wissensaustausch und Technologietransfer sowie durch die Verbindung von anwendungsorientierter Grundlagenforschung und Praxisnähe.

Agroscope bearbeitet Fragestellungen in folgenden Bereichen:

  • Pflanzenzüchtung, Pflanzenbau, Pflanzenschutz und pflanzliche Produkte;
  • Nutztiere, Futtermittel und tierische Produkte;
  • Lebensmittel und Ernährung;
  • Anbausysteme, Schutz natürlicher Ressourcen sowie Agrarökonomie und Agrartechnik.

Mit den Standorten in Avenches, Changins, Liebefeld, Posieux, Tänikon, Wädenswil und Zürich Reckenholz, verfügt Agroscope über eine dezentrale Infrastruktur, welche auch die Berücksichtigung von regionalen Unterschieden im Agrarumweltsystem erlaubt.

Agroscope steht für den genauen Blick auf die Landwirtschaft: Der Name geht auf die griechischen Begriffe «agrós» (Acker, Feld) und «skopein» (ansehen, beobachten) zurück.

Weitere Informationen

Mehr dazu

Organisation

Seit dem 1. Januar 2017 besteht Agroscope aus drei Kompetenzbereichen für Forschungstechnologie und Wissensaustausch sowie sieben strategischen Forschungsbereichen und der Einheit Ressourcen.

Arbeitsprogramm 2026−2029

Das Arbeitsprogramm 2026 bis 2029 von Agroscope greift die wichtigsten Herausforderungen der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft, insbesondere der landwirtschaftlichen Praxis auf. Es ist stärker als bisher auf Wirkung und Praxisnutzen ausgerichtet.

Die internationale Vernetzung von Agroscope in einer Karte

Agroscope engagiert sich in zahlreichen Netzwerken, Arbeits- und Expertengruppen, führt Kooperationen und Partnerschaften mit forschungsbezogenen Organisationen und arbeitet mit anderen Institutionen in internationalen Forschungsprojekten zusammen. Die interaktive Karte bietet einen Überblick über alle Institutionen weltweit, mit welchen Agroscope eine Form der Zusammenarbeit unterhält.