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Archivalien

Hier finden Sie die Bestandesaufnahmen von erschlossenen Altbeständen und 'Archiven' zu zentralen Forschungsthemen oder zu Persönlichkeiten aus der Geschichte der Forschungsanstalt sowie Angaben zum Standort und den Zugangsbestimmungen.

Links

Archiv für Agrargeschichte

Getreidearchiv

Im Getreidearchiv finden sich umfangreiche Unterlagen über die Getreidezüchtung zwischen 1916 und 1999. Die Getreidezüchtung war in dieser Zeit eine der wesentlichen Aufgaben der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART. Der Bestand dokumentiert die unterschiedlichen Vorstellungen über die Getreidezüchtung und illustriert die enge Zusammenarbeit zwischen der Forschungsanstalt und den bäuerlichen Saatzüchtern. Die teilweise minutiöse Dokumentation dieser Zusammenarbeit ist eine einmalige Quelle zur Frage der Wissensproduktion und -vermittlung. Gut dokumentiert ist zudem die Anlegung eines Landsortenarchivs. Den Hauptteil des Archivmaterials machen die Sortenzüchtung von 1916 bis 1999 sowie die Forschungsarbeiten zur Getreidepathologie aus.

Die Bestandesaufnahme kann als PDF heruntergeladen werden und ist auch in der Datenbank 'Quellen zur Agrargeschichte' des Archivs für Agrargeschichte enthalten:

Die Unterlagen befinden sich im Bundesarchiv und können dort eingesehen werden.

Maisarchiv

Die Archivalien zur Maiszüchtung bilden zusammen mit denjenigen zur Getreidezüchtung einen wichtigen Teilbestand der Forschungstätigkeit der Forschungsanstalt Reckenholz-Tänikon ART. Den eigentlichen Kern des Bestandes bilden die Daten zum Zuchtprozess von Maishybriden von 1970 bis 1995; gut dokumentiert ist auch die erste Phase der Maiszüchtung von 1930 bis 1970 sowie die Sammlung von Landsorten. Der Bestand gibt auch Aufschluss über die Zusammenarbeit mit ausländischen Zuchtanstalten.

Die Bestandesaufnahme kann als PDF heruntergeladen werden und ist auch in der Datenbank 'Quellen zur Agrargeschichte' des Archivs für Agrargeschichte enthalten.

Die Unterlagen befinden sich im Bundesarchiv und können dort eingesehen werden.

Eidgenössische Forschungsanstalt für landwirtschaftlichen Pflanzenbau Zürich-Reckenholz

Fotos, Unterlagen und Handakten vor allem aus der Zeit um 1900.

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für landwirtschaftlichen Pflanzenbau Zürich-Reckenholz bestand von 1966 bis 1995. Von 1919 bis 1965 hiess sie Eidg. Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon (ELVA). Diese wiederum entstand aus dem 1919 erfolgten Zusammenschluss der 1978 gegründeten Schweizerischen agrikulturchemischen Control-Station und der 1876 gegründeten Schweizerischen Samen-Control-Station.

Der 2010 erschlossene Bestand der Jahre 1870 – 2000 enthält eine umfangreiche Sammlung von Fotos von Friedrich Gottlieb Stebler (Gründer der Schweizerischen Samen-Control-Station) sowie, neben Handakten einzelner Mitarbeiter, vor allem wertvolle Unterlagen zur Samenkontrolle am Ende des 19. Jahrhunderts und zu den Versuchsbetrieben Fürstenalp und Maran.

Die Bestandesaufnahme kann als PDF heruntergeladen werden und ist auch in der Datenbank ‚Quellen zur Agrargeschichte‘ des Archivs für Agrargeschichte enthalten.

Die Unterlagen befinden sich am Standort Reckenholz von Agroscope und können nach Absprache mit der Bibliothek eingesehen werden.

Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau Zürich-Reckenholz (FAL): Zentrale Ablage

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau Zürich-Reckenholz (FAL) und ihre Vorgängerinstitutionen (Samen-Control-Station Zürich; Eidg. landwirtschaftliche Versuchsstation Zürich-Oerlikon ELVA; Eidg. Forschungsanstalt für landwirtschaftlichen Pflanzenbau Zürich-Reckenholz FAP) bestanden von 1878 bis 2005, ab 2004 unter dem neuen Namen Agroscope FAL Reckenholz. 2006 fusionierte Agroscope FAL Reckenholz mit Agropscope FAT Tänikon zur neuen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART). Die Forschungsgebiete der FAL umfassten Pflanzenproduktion und –schutz (Ackerkulturen), Weizen-, Mais- und Futterpflanzenzüchtung, Futterbau, Pflanzenernährung und Düngung, Saatgutqualität und –zertifizierung, den Schutz der natürlichen Ressourcen und umweltschonende Anbausysteme.

Die Zentrale Ablage mit Dokumenten von 1882 – 2007 wurde durch das Archiv für Agrargeschichte aufgenommen und gibt Auskunft zur Leitung und Verwaltung, zur Vernetzung sowie zur Versuchstätigkeit.

Die Unterlagen befinden sich im Bundesarchiv und können dort eingesehen werden. Die Bestandesaufnahme bzw. das Dossierverzeichnis mit den zur Einsicht notwendigen Signaturen kann als PDF heruntergeladen werden.

Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik Tänikon (FAT): Zentrale Ablage

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik Tänikon (FAT Tänikon) bestand von 1969 bis 2005, ab 2004 unter dem neuen Namen Agroscope FAT Tänikon. 2006 fusionierte Agropscope FAT Tänikon mit Agroscope FAL Reckenholz zur neuen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART). Die Forschungsgebiete der FAT umfassten Betriebswirtschaft, Arbeitswirtschaft, Landmaschinenwesen, Feld- und Hoftechnik sowie das Landwirtschaftliche Bauwesen. Die ursprüngliche Prüfstelle für Stalleinrichtungen wurde 1998 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Veterinärwesen zum Zentrum für tiergerechte Haltung.

Die Zentrale Ablage mit Dokumenten von 1963 – 2006 wurde durch das Archiv für Agrargeschichte aufgenommen und gibt Auskunft zur Gründung und Reorganisationen, zur Steuerung und Verwaltung, sowie zur Versuchstätigkeit und Wissensvermittlung.

Die Unterlagen befinden sich im Bundesarchiv und können dort eingesehen werden. Die Bestandesaufnahme bzw. das Dossierverzeichnis mit den zur Einsicht notwendigen Signaturen kann als PDF heruntergeladen werden.

Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus (AGFF)

Die AGFF wurde 1934 in Bern gegründet, lanciert hatte die Idee Friedrich T. Wahlen. Der neuen Organisation sollten alle am Futterbau interessierten Kreise angehören um in enger Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Schulen und Forschungsanstalten Lösungen zur Behebung der Qualitätsprobleme erarbeiten und in der Praxis umsetzen zu können. Der Bestand aus den Jahren 1921 bis 2009 dokumentiert die umfangreichen Versuche und Forschungsprojekte auf dem Gebiet des Futterbaus und die Anstrengungen zur Wissensvermittlung über die von der AGFF publizierten Mitteilungen, Futterbauhefte, Flugblätter und Sonderdrucke. Hervorragend dokumentiert ist die für die landwirtschaftliche Entwicklung charakteristische systematische Zusammenarbeit von Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis.

Die Bestandesaufnahme kann als PDF heruntergeladen werden und ist auch in der Datenbank ‚Quellen zur Agrargeschichte‘ des Archivs für Agrargeschichte enthalten.

Die Unterlagen befinden sich am Standort Reckenholz von Agroscope und können in Absprache mit dem Geschäftsführer der AGFF-Sektion Deutschschweiz Dr. Willy Kessler eingesehen werden: