Agroscope an den Feldtagen 2026
Die Feldtage 2026 vom 10. bis 12. Juni in Kirchberg BE gehören zu den grössten Pflanzenbauveranstaltungen der Schweiz – ein Treffpunkt für Landwirte, Fachleute und Interessierte. Agroscope-Forschende haben einen Informationsstand, und geben ihr Wissen an Rundgängen und Fachvorträgen weiter. Mit dabei ist auch Jürg Hiltbrunner.
Jürg Hiltbrunner ist Teil einer Forschungsgruppe, die mittels Feldversuchen, die für die Schweiz am besten geeigneten Sorten aus neu gezüchteten Pflanzensorten ermittelt. Ebenso führt er Versuche zu anbautechnischen Fragestellungen durch. Daher sind die Feldtage für ihn eine wichtige Möglichkeit, sein Wissen direkt mit der Praxis zu teilen.
Was zeigt Agroscope an den Feldtagen?
Jürg Hiltbrunners Arbeiten sind nur ein Teil von dem, was Agroscope an den drei Feldtagen präsentiert: «Etliche Themen drehen sich um die Düngung. Darüber hinaus zeigen meine Kolleginnen und Kollegen ein innovatives Boden-Messgerät, das von einem Spin-Off entwickelt wurde und in einem InnoSuisse-Projekt weiterentwickelt wird. Auch zum Futterbau und zu Kartoffeln wird neues Wissen präsentiert. Ich selbst bin bei den Körnerleguminosen und bei Projekten zur Maisdüngung involviert.»
Was ist das Ziel der Teilnahme an den Feldtagen?
Dem Agroscope-Forscher ist es vor allem wichtig, mit den Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch zu kommen und für die Praxis nützliche Projekt-Ergebnisse vorzustellen: «Wir möchten z.B. Ansätze bei der Düngung von Ackerkulturen thematisieren, die helfen könnten, mit den enger gesetzten Rahmenbedingungen optimale Erträge in ansprechender Qualität zu erzielen und gleichzeitig Gewässerbelastungen sowie ökonomische Verluste zu minimieren.»
Wie finden sich praxistaugliche Lösungen, die den ändernden Rahmenbedingungen standhalten?
Für Hiltbrunner ist es ein Anliegen, gemeinsam mit der Praxis nach vorne zu blicken: «Die heutigen Herausforderungen können Praxis und Forschung nur gemeinsam lösen. Das Ziel unserer Teilnahme ist es daher, den Landwirtinnen und Landwirten zuzuhören, ihre Anliegen zu erfassen und umgekehrt den Stand einiger Projekte mit ihnen zu teilen bzw. bereits gesammelte Erkenntnisse weiterzugeben.»
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