Ökosystemleistungen von Grasland im Berggebiet

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Tierische Nahrungsmittel mit besonderer Qualität, eine wertvolle Biodiversität, kulturelle Identität und Kohlenstoffspeicherung – alle diese Leistungen erbringt das Grasland im Berggebiet für die Gesellschaft. Diese Leistungen sind trotz Direktzahlungen des Bundes durch den fortschreitenden Struktur- und Klimawandel gefährdet und sollen im Forschungsprojekt über angepasste Bewirtschaftungsmethoden gefördert werden. Als Grundlage dient das Verständnis von Stoffflüssen im Boden wie auch von Interaktionen zwischen Vegetation und Weidetieren.

Das Forschungsprojekt untersucht Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel, insbesondere die Bewässerung, und deren Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Pflanzenbestände, Bodenmikroorganismen und den Kohlenstoffhaushalt. Es quantifiziert den Beitrag extensiver Nutztierrassen zur Biodiversitätserhaltung und evaluiert kostengünstige Verfahren zur Offenhaltung wie Mulchen und Brandrodung. Zudem nutzt es Vegetationsmodelle und Luftbildanalysen für die Abschätzung der längerfristigen Auswirkungen veränderter Nutzungsstrategien auf Ökosystemleistungen.

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