Maschinenkosten

Saatmaschine

Maschinen sind in einem hohen Masse für die hohen Produktionskosten der Schweizer Landwirtschaft verantwortlich. Lohnt es sich, eine Maschine zu kaufen oder ist eine Miete oder eine Auslagerung an ein Lohnunternehmen vielleicht sinnvoller? Wir schaffen hierfür die Berechnungsgrundlagen.

Maschinenkosten - erst rechnen, dann kaufen 

Die Maschinen auf den Schweizer Landwirtschaftsbetrieben werden im Vergleich zu ausländischen Betrieben aufgrund der kleineren Betriebsstruktur oft schlecht ausgelastet. Eine überbetriebliche Nutzung der Maschinen kann die Fixkosten pro Einsatzstunde markant senken. Für das Mieten und Vermieten von Maschinen oder das Einkaufen und Anbieten von Lohnarbeiten braucht es verlässliche Berechnungsgrundlagen, die alle Parteien zufrieden stellen. Darum errechnet Agroscope jährlich aktuelle Richtansätze, die eine kostendeckende Nutzung der Maschinen erlauben. Rund 650 Landmaschinentypen umfasst der „Maschinenkostenbericht", der jeweils im September neu erscheint. Neben den Anschaffungspreisen werden auch Reparaturen, Treibstoffpreise, Zinssätze und weitere Preise von Hilfsstoffen regelmässig aktualisiert. Für individuelle Anpassungen bietet Agroscope ein Online-Tool an, mit dem Maschinen und Annahmen individuell konfiguriert werden können. Hiermit lassen sich auch auf einfach Weise ganze Serviceleistungen (Maschinenkombination mit Bedienung) berechnen.

Weitere Literatur

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Ansprechperson

Aktuell: Bestellung der Maschinenkosten 2018

Der Maschinenkostenbericht 2018 erscheint Anfang September kann bis Ende Juli 2018 beim Bundesamt für Bauten und Logistik (verkauf.zivil@bbl.admin.ch) kostenlos bestellt werden. Nach dem Druck sind keine Bestellungen mehr möglich.  

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