Bewertung der Klimaeignung für die Landwirtschaft in der Schweiz

Klimaeignung
Eine optimale Ausnutzung der standörtlichen Potentiale setzt Kenntnisse der Klimapotentiale und -limitierungen voraus

Ertragspotentiale werden wesentlich durch klimatische Bedingungen bestimmt (Strahlung, Temperatur, Niederschlag). Mit dem Klimawandel ändern sich diese Grössen, was Auswirkungen auf die regionale Anbaueignung haben kann. Mit der Bewertung der Klimaeignung für die Landwirtschaft soll eine Grundlage für die regionale Planung von Strukturverbesserungs- und Klimaanpassungsmassnahmen geschaffen werden. 

Das regional sehr variable Klima der Schweiz setzt wichtige Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion. Um standörtliche Potentiale langfristig optimal nutzen zu können, ist es wichtig, die klimatische Eignung für unterschiedliche Kulturen regional einschätzen zu können.

Ziel des laufenden Projektes zur Bewertung der Klimaeignung für die Landwirtschaft ist es, mit einer operationalisierten Methode Klimapotentiale und -limitierungen für die wichtigste Kulturarten in der Schweiz zu quantifizieren. Es kann so regionsspezifisch aufgezeigt werden, welche Faktoren das Ertragspotential unter heutigen Bedingungen am stärksten einschränken und welche Einschränkungen mit Klimaänderungen an Bedeutung gewinnen (z.B. Hitze, Trockenstress). Damit kann eine Grundlage für die regionale Planung von Strukturverbesserungs- und Anpassungsmassnahmen geschaffen werden (z.B. Bewässerungsplanung, Raumorganisation).

Klimadaten
Für Körnermais ist die Klimaeignung in der Schweiz hauptsächlich durch zu niedrige Wachstumstemperaturen, Strahlungsdefizite und Wassermangel limitiert (Quelle der Klimadaten: MeteoSchweiz).

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