Anpassung an den Klimawandel in den Peruanischen Anden

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Noch mehr als in der Schweiz, ist die landwirtschaftlichen Produktion in den Anden dem Klima ausgesetzt. Klimabedingte Ertragseinbussen können für die Nahrungssicherheit der Landbevölkerung schwere Folgen haben.

Die Nahrungssicherheit in den Peruanischen Anden ist stark vom Klima abhängig, und Klimaschwankungen und Extremereignisse können schwerwiegende Folgen für breite Schichten der Bevölkerung haben.

Die Verletzbarkeit der Landwirtschaft könnte durch den Klimawandel noch verstärkt werden. Die Entwicklung und Umsetzung von Anpassungsstrategien ist deswegen notwendig, um die Existenzgrundlagen der lokalen Bevölkerung zu sichern.

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Die Wahl von geeigneten Kulturen (wie hier an der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt „Andenes“ bei Cusco) spielt auch in Peru eine entscheidende Rolle im Kontext der Anpassung an den Klimawandel.

Das von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) initiierte „Programm zur Anpassung an den Klimawandel in Peru" („Programa de Adaptación al Cambio Climático en el Perú", PACC) hat zum Ziel, die Verwundbarkeit der Landbevölkerung zu reduzieren. Die operative Leitung des Programms liegt bei Helvetas Swiss Intercooperation. Die wissenschaftliche Grundlagen werden durch die regionalen Universitäten in Cusco (UNSAAC) und Apurímac (UNAMBA) erarbeitet. Unterstützt werden sie dabei von Universität Zürich, Agroscope, WSL, MeteoDat GmbH, und Universität Genf.

Weitere Informationen zu diesem Programm:

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