Landwirtschaft im Klimawandel

Landwirtschaft im Klimawandel

Es ist davon auszugehen, dass sich die klimatischen Bedingungen im Laufe der kommenden Jahrzehnte spürbar ändern werden, mit Folgen auch für die Schweizer Landwirtschaft.

Eine Temperaturerhöhung um 1 bis 3.5°C bis 2060 und abnehmende Niederschlagsmengen im Sommer ab Mitte des Jahrhunderts erscheinen aufgrund aktuellster Klimaszenarien für die Schweiz als wahrscheinlich. Auch dürften Hitzewellen, Trockenheit und Starkniederschläge häufiger auftreten. Mit den steigenden Emissionen von Stickstoff-Verbindungen muss gleichzeitig mit einer Zunahme des Eintrags von anorganischen Stickstoff (N) via die Atmosphäre im Alpenraum gerechnet werden.

Damit die Landwirtschaft auch in der Zukunft ihre Aufgaben wahrnehmen kann, sind Anpassungen an die neuen Bedingungen notwendig. Zur Unterstützung des Adaptationsprozesses ist die Bereitstellung von Entscheidungshilfen erforderlich, wie z.B. die Evaluation von standortspezifischen, klimatischen Ertragspotentialen, die Erarbeitung von Indikatoren für die Beurteilung von Produktionsrisiken durch Witterungsextreme und Wasserknappheit, und die Bewertung der Sensitivität artenreicher Agrarökosysteme auf erhöhten N-Eintrag (Critical Load) .

Zu den Projekten "Landwirtschaft im Klimawandel"

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Projekttitel:
Landwirtschaft im Klimawandel: Analyse von Auswirkungen und Folgerungen für die Anpassung