Thematische Teilsynthese im NFP68: Bodendaten, Methoden und Tools

Die thematische Teilsynthese im Nationalen Forschungsprogramm NFP68 «Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden» zielt auf ein umfassendes Konzept ab, das Bodendaten integriert in Bezug zum Nutzen betrachtet, das neue Bodenkartierungsmethoden aufzeigt, um Datenlücken zu schliessen, das bestehende Informationssysteme berücksichtigt und Bodendaten mit Methoden bzw. Modellen zur Bewertung von Bodenfunktionen und Bodengefahren verknüpft. Insbesondere soll anhand der Bewertung von Bodenfunktionen und Ökosystem-dienstleistungen (ecosystem services) aufgezeigt werden, welchen Mehrwert landesweite Bodendatensätze für politische Entscheide erzielen können.

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Abbildung: Bodeninformationen als Teil des Wertschöpfungszyklus einer nachhaltigen Bodenpolitik. Erst in einem geschlossenen Zyklus können die Bodeninformationen für politische Entscheide in Wert gesetzt werden.

Zu diesem Zweck wird eine Auswertung verschiedener NFP68 Projekte als auch laufender Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene hinsichtlich der benötigten Bodendaten, Methoden und Tools durchgeführt. Unter Berücksichtigung klassischer und digitaler Methoden der Bodenkartierung als auch der Fernerkundung werden mögliche Szenarien erarbeitet wie eine umfassende Wertschöpfungskette aufgebaut werden kann. Zentraler Meilenstein ist hierbei eine Kosten-Nutzen Analyse, die einerseits die finanziellen Rahmenbedingungen dieser Szenarien und andererseits den Nutzen von Bodeninformationen für die Gesellschaft aufzeigt. 

Publikationen

Kontakt

Projektpartner

  • Dr. A. Papritz, Institut für terrestrische Ökologie, ETH Zürich
  • M. Zürrer, myx GmbH, Uster
  • Begleitgruppe mit Vertretern von Bundesämtern und Kantonen