Wie die Beobachtung begann: Schwermetallgehalte

Die Nationale Bodenbeochtung NABO setzt historisch bei der Aufrechterhaltung der Bodenfruchtbarkeit an, wie es politisch mit der Verordnung über Belastungen des Bodens (VBBo) festgesetzt worden ist. Seit Mitte der 1980er-Jahre werden daher die Schwermetallgehalte des Bodens beprobt. Die Zeitreihen dieser Messresultate zeigen, einige der in den letzten Jahren getroffenen, umwelttechnischen Massnahmen greifen. Im Allgemeinen haben sich die Schwermetallemissionen verringert, was nun in den gemessenen Gehalten im Boden nachvollzogen werden kann.

Viele Schwermetalle gelangen primär von aussen in den Boden über die Atmosphäre oder via Dünge- oder Schädlingsbekämpfungsmittel. Einige kommen natürlicherweise in erhöhten Konzentrationen vor. Gewisse Schwermetalle sind zumindest in geringen Konzentrationen für Mensch, Tier und Pflanzen essentiell; andere wiederum in sehr geringen Konzentrationen toxisch. 

Cu-Gehalte
Abbildung: Kupfer-Gehalte auf NABO-Standorten nach Landnutzung.

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