Nährstoffgehalt in landwirtschaftlich genutzten Böden

Die Nationale Bodenbeobachtung NABO erfasst die Nährstoffgehalte seit gut 30 Jahren. Die Zeitreihen für ausgewählte Standorte zeigen, dass sich die Gehalte nutzungsabhängig entwickeln (Abbildung). Auf landwirtschaftlich genutzten Böden besteht die Herausforderung darin, ein ausgeglichenes Nährstoffangebot sicherzustellen und die Zufuhr von Dünger in den Boden langfristig zu überwachen. Der Nährstoffmangel verursacht Mindererträge, ein Überangebot kann sich negativ auf die Ökosysteme auswirken, etwa durch eine Verunreinigung des Grundwassers.

Dank der erfolgreichen Pflanzenzüchtung kann die Landwirtschaft heute ein Mehrfaches früherer Erträge einfahren. Die Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion ist jedoch auf die Zufuhr von Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor und Kalium in Form von Dünger angewiesen. 

Bodenkennwerte_04
Abbildung: Phosphorgehalte in den obersten 20 cm des Bodens an 7 NABO-Ackerstandorten (rechts) und 9 Graslandstandorten (links) helle Linien: intensiv genutzt (n=6); dunkle Linie: ex-tensiv genutzt (n=3) von 1985-2009, (Daten zentriert pro Standort, d.h. der Standortmittelwert über die ganze Zeitreihe wird von den Einzelwerten subtrahiert).

Publikationen

Kontakt

Projektteam