Pilz-Pflanzen Interaktionen, Risiko-Prognosen und Bekämpfung

Pilz-Pflanzen Interaktionen

Pilzkrankheiten, die mit der Klimaveränderung und den Anbauverfahren in Zusammenhang stehen, sind häufig auftretende Probleme, für die neue Lösungen gesucht werden müssen. Im Kampf gegen Pilzkrankheiten konzentriert sich die Forschung im Acker- und Weinbau auf die Suche nach Produkten natürlichen Ursprungs und mit dem Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft auf die Entwicklung natürlicher Mittel gegen Pilzbefall, auf die Identifikation pathogener Pilze und ihre epidemiologische Überwachung, auf den Unterhalt der Datenbank und der mykologischen Sammlung, auf die Sortenresistenz und auf die Entwicklung von im Internet verfügbaren Modellen für die Risikoprognose.

Durch die Übertragung ihres Know-hows gelang es der Mykologie, der klinischen Pathologie neue Impulse zu verleihen. Sie bietet damit eine Kompetenzplattform an der Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Medizin, die mit externen Fördergeldern in der Mikroskopie und Biochemie ebenso tätig ist wie in der Analytik und Molekularbiologie.

Die Pflanzenbiotechnologie trägt zu den Projekten des NAP (Nationaler Aktionsplan zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen) bei, namentlich durch die Entwicklung von In-vitro-Kulturen, die Beteiligung am nationalen Konzept zur Erhaltung alter Kartoffelsorten, die molekularbiologische Identifikation von Sorten sowie die Verbesserung der Anfälligkeit von Sorten.

Forschungsschwerpunkte

Verantwortlich

Forschungsgruppe

Projektinformation

Projekttitel:
Epidemiologie und Etiologie der Pilzkrankheiten für die Diagnose, Modelisierung, Bekämpfungsstrategien, Resistenz, Unterstützung der Züchtung und Metabolomik. Sanierung, in vitro Erhaltung und molekulare Bestimmung der genetischen Ressourcen

Mildiou sur vigne

Mykologie

Diagnostik, Epidemiologie, Entscheidungshilfen, Fungizide, Sortenanfälligkeit, Metabolomik

Biotechnologie

Pflanzenbiotechnologie

In-vitro-Konservierung
Sortenidentifikation