Sharka – plum pox virus

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Sharkasymptome auf einer Fellenberg-Frucht

Sharka

Das Sharka-Virus ist die gefährlichste Virose an Zwetschgen-, Pflaumen-, Aprikosen- und Pfirsichbäumen. Dank den Ausrottungskampagnen in den 70er Jahren galt die Schweiz als sharka-frei. Seit 2004 wurden wieder Befallsherde festgestellt, die auf neue Importe zurückzuführen sind. Die Ausrottungsbemühungen gehen deshalb weiter, damit die Schweiz wieder sharka-frei wird.

Der Erreger dieser Krankheit ist das Sharka-Virus (plum pox virus), aus der Gruppe der Potyviren (potato Y virus). Die Sharka ist die gefährlichste Virose an Zwetschgen-, Pflaumen-, Aprikosen- und Pfirsichbäumen. Sie erzeugt auf den Blättern Flecken und macht die Früchte ungeniessbar. Nebst diesen Obstarten kann sie noch verschiedene "Prunus" Zier- und Wildsträucher befallen.

Dank den Ausrottungskampagnen in den 70er Jahren galt die Schweiz als sharka-frei. Dies ist in Europa nur noch für Belgien, Dänemark, Estland und Schweden der Fall. Seit 2004 wurde wieder in mehreren Zwetschgen-, Susinen- (Jap. Pflaumen) und Aprikosenanlagen in mehreren Kantonen Sharka-Befall festgestellt, der auf neue Importe zurückgeführt werden konnte. Seit 2005 ist der Sharka-Status in der Schweiz wie folgt definiert: Sharka ist in einigen Anlagen vorhanden, es wird kontrolliert und bekämpft. Die Ausrottungsbemühungen gehen weiter, damit die Schweiz wieder sharka-frei wird.

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Ansprechperson

Kantonale Pflanzenschutzdienste

Publikationen

Bis im Winter 2017/18 wurden insgesamt 9‘923 Bäume in 14 Kantonen wegen Sharkabefall vernichtet.

Bilder von Sharka

Richtlinie Nr. 5 - Bekämpfung der Sharka