Herbologie im Acker- und Weinbau

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Technik der Versuche mit kleinen Parzellen

Die Unkrautbekämpfung ist eine wichtige Aufgabe der Landwirtschaftsbetriebe, um das Land mit guten Erträge nutzen zu können. Die Forschungsgruppe «Herbologie Acker- und Weinbau» befasst sich mit Unkräutern, welche mit Acker- und Gemüsekulturen sowie mit der Rebe in Konkurrenz stehen.

Verantwortlich

Unkräuter bereits als Keimlinge (1) zu erkennen, ist wichtig, um rechtzeitig geeignete Bekämpfungsmassnahmen ergreifen zu können. Auch die Beobachtung der Ausbreitung problematischer Pflanzen, bei denen es sich oft um Neophyten wie die Erdmandel (2) handelt, ist ebenso wichtig, wie das Testen neuer Herbizide im Feld (3).

Die Herbologie in Changins hat eine wesentliche Rolle bei der Etablierung einer wirksamen und gesamtschweizerischen Strategie gegen das Beifussblättrige Traubenkraut (4) gespielt, das wegen des sehr allergenen Pollens eine Gesundheitsgefahr darstellt. Die Begrünung von Rebbergen (5), die zur Reduktion des Herbizideinsatzes im Weinbau beiträgt, beruht ebenfalls auf Versuchen unserer Forschungsgruppe. Mit dem von Agroscope-Forschenden verfassten Feldführer «Flora der Rebberge» (6) lassen sich die wichtigsten in Rebbergen wachsenden Arten bestimmen.