Befallssituation in der Schweiz 2015

Befallssituation 2015 in der Schweiz

Per 31.12.2015 wurden 265 Gemeinden mit Feuerbrandbefall gemeldet. Details zu den Befallszahlen sowohl in der Befallszone als auch im Einzelherd sind bei den Kant. Fachstellen erhältlich.

Anfangs Oktober
Meldung aus dem Kanton Luzern: Wurzelunterlagenbefall in Apfelanlagen. In den meisten Fällen handelt es sich um den Unterlagentyp Fleuren 56. Der Befall tritt mehrheitlich bei der Sorte Gala, Jonagold und Breaburn auf (Quelle "Obstbau Pflanzenschutz aktuell" Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung; bbzn.lu.ch).

Mitte September
Feuerbrand wird auch bei diversen Zierwirtspflanzen und Wildsträucher festgestellt: Weissdorn, Feuerdorn, Lorbeermispel, Mispel, C. salicifolius, C. dammeri, Felsenbirne. 

Ende August
Vermehrt neuer und alter Befall bei Hochstammbäumen sichtbar
(Apfel, Birne: Gelbmöstler, Hanslibirne etc.). Agroscope untersucht Proben von Quittenbäumen, Weissdorn, Feuerdorn und Photinia mit positivem Ergebnis.
In Neuchâtel (Einzelherd) an mehreren C. salicifolius und C. dammeri Symptome von Feuerbrand festgestellt. 

Mitte August
In den letzten zwei Woche wurde vor allem neuer (und alter) Befall bei Birnen-Hochstammbäumen sichtbar; Befall auch bei Quitten und Weissdorn. Derzeit liegen Agroscope Befallsmeldungen aus rund 150 Gemeinden vor (gleicher Zeitpunkt 2014: 80 Gemeinden, 2013: 40; Ende Jahr lagen die Werte jeweils bei etwas mehr als 200 Gemeinden). Anlagen vor der Ernte nochmals auf Befall kontrollieren, sanieren und Hygienemassnahmen einhalten. 

Ende Juli
In den letzten zwei Wochen wurde erster Befall in den Kantonen Solothurn (Birnenhochstamm), Baselstadt (Cotoneaster salicifolius und Weissdorn) und Neuenburg (Cotoneaster salicifolius und Cotoneaster dammeri) entdeckt. Aus dem Kanton SZ kam die Meldung von mehreren Gemeinden mit zum Teil vielen befallenen Hochstammbäumen (Birne, viele Gelbmöstler). Im Wallis beschränkt sich der Befall weiterhin auf die Gemeinde Sion; zwei Apfelanlagen und Birnenanlage mit rund 20 befallenen Bäumen. Derzeit liegen Agroscope Befallsmeldungen aus mehr als 100 Gemeinden vor (gleicher Zeitpunkt 2014: 75 Gemeinden, 2013: 35).  

Juli
Erster Befall in den Kantonen Baselland und Freiburg (Quitte, Apfel und Birne). 

Juni
Erster Befall im Kanton Wallis, Mitte Juni wurden in der Region Sion in einer Birnenparzelle bei einigen Bäumen Befall an Nachzüglerblüten festgestellt. Im Kanton Bern starker Befall in einer Parzelle bei Apfel und Birnen, ein Hagelschlag hat die Schäden deutlich verstärkt. Erster Befall im Kanton Tessin (Weissdorn). In mehreren Kantonen zeigt sich regional starker Befall bei Birnenhochstammbäumen, v.a. bei Gelbmöstler.

Bis Ende Juni 2015 sind in 30 Gemeinden Birnenhochstammbäume als befallen gemeldet, zum gleichen Zeitpunkt waren es 2014 9 Gemeinden und 2013 4 Gemeinden. Derzeit liegen Agroscope Befallsmeldungen aus rund 60 Gemeinden vor (2014: 60 Gemeinden, 2013: 20). 

Mitte Mai bis Ende Mai
Erste Symptome an Apfelblüten (Kt. LU, SG) und bei Gelbmöstler (LU) ab dem 17. Mai. Die Befallsstärke schwankt von ganz wenigen Symptomen pro Parzelle bis Befall an jedem 10. Baum. Ein Teil einer Parzelle im Kt. LU zeigt Befall an nahezu jedem Baum; bei Jonagold und Gala weisen Bäume teilweise mehr als 10% befallene Blütenbüschel auf. Die Symptome sind deutlich ausgeprägt; ganze Blütenbüschel sind braun verfärbt, die Blätter zeigen die typische Dreiecksverfärbung. Schleimtropfen an Blütenstielen und teilweise bereits abgebogene Jungtriebe. Die Gelbmöstler zeigen ebenfalls starken Blütenbefall.

Ende Mai erste Symptome an Apfelblüten in den Kantonen Graubünden, Thurgau und Zürich; im Kanton Zürich auch bei Quitten.

Per 31.12.2015 wurden 265 Gemeinden mit Feuerbrandbefall gemeldet. Details zu den Befallszahlen sowohl in der Befallszone als auch im Einzelherd sind bei den Kant. Fachstellen erhältlich.

Anfangs Oktober
Meldung aus dem Kanton Luzern: Wurzelunterlagenbefall in Apfelanlagen. In den meisten Fällen handelt es sich um den Unterlagentyp Fleuren 56. Der Befall tritt mehrheitlich bei der Sorte Gala, Jonagold und Breaburn auf (Quelle "Obstbau Pflanzenschutz aktuell" Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung; bbzn.lu.ch).

Mitte September
Feuerbrand wird auch bei diversen Zierwirtspflanzen und Wildsträucher festgestellt: Weissdorn, Feuerdorn, Lorbeermispel, Mispel, C. salicifolius, C. dammeri, Felsenbirne. 

Ende August
Vermehrt neuer und alter Befall bei Hochstammbäumen sichtbar
(Apfel, Birne: Gelbmöstler, Hanslibirne etc.). Agroscope untersucht Proben von Quittenbäumen, Weissdorn, Feuerdorn und Photinia mit positivem Ergebnis.
In Neuchâtel (Einzelherd) an mehreren C. salicifolius und C. dammeri Symptome von Feuerbrand festgestellt. 

Mitte August
In den letzten zwei Woche wurde vor allem neuer (und alter) Befall bei Birnen-Hochstammbäumen sichtbar; Befall auch bei Quitten und Weissdorn. Derzeit liegen Agroscope Befallsmeldungen aus rund 150 Gemeinden vor (gleicher Zeitpunkt 2014: 80 Gemeinden, 2013: 40; Ende Jahr lagen die Werte jeweils bei etwas mehr als 200 Gemeinden). Anlagen vor der Ernte nochmals auf Befall kontrollieren, sanieren und Hygienemassnahmen einhalten. 

Ende Juli
In den letzten zwei Wochen wurde erster Befall in den Kantonen Solothurn (Birnenhochstamm), Baselstadt (Cotoneaster salicifolius und Weissdorn) und Neuenburg (Cotoneaster salicifolius und Cotoneaster dammeri) entdeckt. Aus dem Kanton SZ kam die Meldung von mehreren Gemeinden mit zum Teil vielen befallenen Hochstammbäumen (Birne, viele Gelbmöstler). Im Wallis beschränkt sich der Befall weiterhin auf die Gemeinde Sion; zwei Apfelanlagen und Birnenanlage mit rund 20 befallenen Bäumen. Derzeit liegen Agroscope Befallsmeldungen aus mehr als 100 Gemeinden vor (gleicher Zeitpunkt 2014: 75 Gemeinden, 2013: 35).  

Juli
Erster Befall in den Kantonen Baselland und Freiburg (Quitte, Apfel und Birne). 

Juni
Erster Befall im Kanton Wallis, Mitte Juni wurden in der Region Sion in einer Birnenparzelle bei einigen Bäumen Befall an Nachzüglerblüten festgestellt. Im Kanton Bern starker Befall in einer Parzelle bei Apfel und Birnen, ein Hagelschlag hat die Schäden deutlich verstärkt. Erster Befall im Kanton Tessin (Weissdorn). In mehreren Kantonen zeigt sich regional starker Befall bei Birnenhochstammbäumen, v.a. bei Gelbmöstler.

Bis Ende Juni 2015 sind in 30 Gemeinden Birnenhochstammbäume als befallen gemeldet, zum gleichen Zeitpunkt waren es 2014 9 Gemeinden und 2013 4 Gemeinden. Derzeit liegen Agroscope Befallsmeldungen aus rund 60 Gemeinden vor (2014: 60 Gemeinden, 2013: 20). 

Mitte Mai bis Ende Mai
Erste Symptome an Apfelblüten (Kt. LU, SG) und bei Gelbmöstler (LU) ab dem 17. Mai. Die Befallsstärke schwankt von ganz wenigen Symptomen pro Parzelle bis Befall an jedem 10. Baum. Ein Teil einer Parzelle im Kt. LU zeigt Befall an nahezu jedem Baum; bei Jonagold und Gala weisen Bäume teilweise mehr als 10% befallene Blütenbüschel auf. Die Symptome sind deutlich ausgeprägt; ganze Blütenbüschel sind braun verfärbt, die Blätter zeigen die typische Dreiecksverfärbung. Schleimtropfen an Blütenstielen und teilweise bereits abgebogene Jungtriebe. Die Gelbmöstler zeigen ebenfalls starken Blütenbefall.

Ende Mai erste Symptome an Apfelblüten in den Kantonen Graubünden, Thurgau und Zürich; im Kanton Zürich auch bei Quitten.