Gesunde Bienen und Bestäubungssicherheit

Biene auf Apfelbluete

Seit rund zehn Jahren ist die Imkerei in der Schweiz und in Europa grossen Gefahren ausgesetzt; die Haltung von Bienen ist noch anspruchsvoller geworden. Das führt dazu, dass viele Imker ihre Tätigkeit aufgeben. Damit für die Bestäubung auch in Zukunft schweizweit genügend Honigbienen zur Verfügung stehen, stehen im Projekt „Krankheits- und Schädlingsbekämpfung bei der Honigbiene zum Schutz der Bestäubungssicherheit in der Schweiz" am Zentrum für Bienenforschung von Agroscope folgende Ziele im Zentrum:

  • Eine nachhaltige Bekämpfung von Bienenkrankheiten und Bienenschädlingen zur Erhaltung einer funktionierenden Imkerei und zur Produktion von rückstandsfreien Bienenprodukten.
  • Eine nachhaltige und praxistaugliche Milbenbekämpfung (Varroa destructor) mit hoher Akzeptanz.
  • Die natürlichen Abwehrmechanismen gegen Varroa der Asiatischen und Afrikanischen Bienen sind bekannt.
  • Die Mechanismen, welche die Lebensdauer der Honigbiene regulieren, sind besser bekannt.
  • Der Einfluss von in der Schweiz neuen etablierten Kulturen auf die Bienen ist bekannt (z. B. Phacelia als Gründüngung)
  • Sowohl die Praxis wie auch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erhalten in Zuchtfragen wissenschaftliche Unterstützung.

Verantwortlich

Forschungsgruppe

Projektinformationen

Projekttitel
Krankheits- und Schädlingsbekämpfung bei der Honigbiene zum Schutz der Bestäubungssicherheit in der Schweiz