An der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Agrarwirtschaft und Agrarsoziologie (SGA) am 7./8. Mai in Zollikofen werden innovative Strategien, institutionelle Rahmenbedingungen und praxisnahe Ansätze diskutiert, um die Resilienz zu stärken.
In den letzten Jahren wurde der Agrar- und Lebensmittelsektor zunehmend von einer Reihe globaler Umbrüche geprägt. Deshalb ist die Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Resilienz zu einer strategischen Notwendigkeit geworden. Resilienz bedeutet mehr als das blosse Überstehen von Krisen; sie umfasst die proaktive Anpassung an langfristige Veränderungen und Herausforderungen auf eine Art und Weise, die die Ernährungssicherheit gewährleistet, die ökologische Nachhaltigkeit fördert, die soziale Gleichberechtigung gewährleistet und die wirtschaftliche Tragfähigkeit sicherstellt.
Dialog von Forschung, Verwaltung und Praxis
Die SGA-Konferenz 2026 widmet sich der Frage, wie Resilienz entlang der gesamten Agrar- und Lebensmittelkette – von der Produktion bis zum Konsum – durch innovative Strategien, geeignete institutionelle Rahmenbedingungen und praxisnahe Ansätze gestärkt werden kann. Eingeladen sind Beiträge, die das Zusammenspiel zwischen der landwirtschaftlichen Produktion und den wirtschaftlichen, sozialen sowie ökologischen Dimensionen der Resilienz in Agrar- und Lebensmittelsystemen thematisieren - ebenfalls mit Blick auf die gesamte Kette von der Produktion bis zum Konsum. Die Konferenz zielt darauf ab, Forschende, politische EntscheidungsträgerInnen, Praktizierende und Interessengruppen zusammenzubringen, um Erkenntnisse, Methoden und Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen.
