Agroscope, swiss granum und Agridea haben die Liste der empfohlenen Maissorten aktualisiert. Für 2026 werden acht Silomais-, zwei Körnermaissorten und eine Doppelnutzungssorte neu empfohlen. Elf Sorten wurden von der Liste gestrichen.
Anpassungen der Sortenliste Mais 2026
Neu auf der Liste stehen acht Silomais-, zwei Körnermaissorten und eine Doppelnutzungssorte; elf Sorten wurden gestrichen. Somit können für den Anbau 2026 in der Schweiz insgesamt 15 Körnermais-, 38 Silomais- und sieben Doppelnutzungssorten empfohlen werden, davon zwei Körnermaissorten für den Anbau südlich der Alpen.
Mais Sortenliste 2026, Tabelle
Witterungsbedingungen im Produktionsjahr 2025
Im Vergleich zum Vorjahr waren die Wachstumsbedingungen für die Maispflanzen mehrheitlich günstig. Gute Bedingungen im viertwärmsten Frühling seit Messbeginn ermöglichten, dass die Felder grösstenteils unter optimalen Bedingungen vorbereitet und Saaten im April realisiert werden konnten. Im Gegensatz zu den im Frühling in weiten Gebieten unterdurchschnittlich ausgefallenen Niederschlagssummen, waren sie auf der Alpensüdseite, im Engadin und in einem grossen Teil des Wallis überdurchschnittlich. Die hohen Temperaturen im Juni und August – der Sommer 2025 zählt zu den sieben wärmsten Sommern seit Messbeginn – trugen wesentlich zu einer guten und zügigen Pflanzenentwicklung bei, welche durch den weitgehend nassen und eher kühlen Juli unterbrochen wurde.
Ernteergebnisse und Qualität
Als Folge resultierten 2025 durchschnittliche Erntetermine, bei jedoch vielfach sehr schönen TS-Erträgen und, bei Körnermais, auch wirtschaftlich interessanten Erntefeuchtigkeiten. Dies gilt sowohl für die Praxis als auch für die im Rahmen der Sortenprüfung durchgeführten Versuche. Da diese Versuche auf das gesamte Maisanbaugebiet der Schweiz verteilt sind, fliessen unterschiedlichste Wachstumsbedingungen und Bewirtschaftungsmassnahmen in die Sortenempfehlung ein.
Publikation
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