Marcel van der Heijden ist neuer Professor für Agrarökologie und Pflanzen-Mikrobiom Interaktionen

Michael van der Heijden

05.07.2018 – Die Universität Zürich ernennt Marcel van der Heijden, Forschungsgruppenleiter der Gruppe Pflanze-Boden-Interaktionen bei Agroscope, zum Professor ad personam für Agrarökologie und Pflanzen-Mikrobiom-Interaktionen.

Diese Teilzeit-Anstellung (0.2 fte)  verstärkt die institutionelle Zusammenarbeit zwischen Agroscope und der Universität Zürich. Die beiden Institutionen sehen in einer verstärkten Zusammenarbeit in der Forschung im Fachbereich Agrarökologie und Pflanzen-Mikrobiom-Interaktionen eine grosse Chance für eine bessere Integration der neuesten Erkenntnisse in der Lehre und eine erfolgreiche gemeinsame Positionierung bei der Akquisition von Forschungsmitteln sowie für die internationale Sichtbarkeit dank gemeinsamen wissenschaftlichen Publikationen.   

Prof. Dr. Marcel van der Heijden, geboren 1970, arbeitet seit 2007 als Forschungsgruppenleiter bei Agroscope. Marcel van der Heijden erforschte Pflanzen-Mikroben Interaktionen und führte vielbeachtete Arbeiten über die Bedeutung von symbiotischen Mykorrhiza-Pilzen sowie ihren positiven Einfluss auf das Pflanzenwachstum und das Funktionieren von Ökosystemen durch. Zu weiteren Forschungsthemen von Marcel van der Heijden und seinem Team gehören nachhaltige Ackerbausysteme. Ziel dieser Forschung ist die Förderung von natürlichen Prozessen und von Biodiversität im Boden (sogenanntes "Bodenökologisches Engineering"), welche zu einer Steigerung der Ressourcen-Effizienz beitragen und die Umweltleistungen von Agrarsystemen bei möglichst gleichbleibenden Erträgen verbessern sollen.

Marcel van der Heijden hat bisher mehr als 100 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften und über 30 anwendungsorientierte Artikel publiziert, darunter solche, die zu den weltweit meistzitierten in den Pflanzenwissenschaften gehören. Er hat zahlreiche PhD- und Master-Arbeiten im Bereich Pflanzen-Mikroben Interaktionen, Bodenökologie und Agronomie betreut sowie eine erfolgreiche multidisziplinäre Forschungsgruppe etabliert.

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