Die Schweizer Agronomen und die Herausforderungen der Pflanzenproduktion

Landschaft

Am 27. August 2018 fand in Genf die 26. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften (SGPW) statt, am Vortag des Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Agronomie (ESA). Im Zentrum standen die Herausforderungen der Pflanzenproduktion im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Produktion und die Zusammenhänge mit den Direktzahlungen. 

Rund 50 Experten aus der Welt der Agronomie nahmen am 27. August 2018 an der Tagung im Centre international de Conférences in Genf teil. Moderiert wurde das Programm vom abtretenden Präsidenten, Beat Boller, und der zukünftigen Präsidentin der SGPW, Astrid Oberson Dräyer. Bernard Lehmann, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) präsentierte in seiner Eröffnungsrede die Wege der Schweizer Agrarpolitik zugunsten einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion.

Rund die Hälfte der Rednerinnen und Redner waren Agroscope-Forschende, die Vorträge zu verschiedenen Themen hielten: Bedeutung der Direktzahlungen zur Förderung der Biodiversität und der Ökosystemdienstleistungen (Felix Herzog), zentrale Rolle der Züchtung und der Sortenprüfung für die Schweizer Landwirtschaft (Arnold Schori), Chancen von Alternativkulturen (Jürg Hiltbrunner) und Schadschwellen als Entscheidungstool im integrierten Pflanzenschutz (Thomas Steinger).

Die SGPW verfolgt das Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den verschiedenen im Bereich der Agronomie tätigen Institutionen zu fördern sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Sie richtet sich an Forschende, Lehrpersonen wie auch an die landwirtschaftliche Beratung. Zudem stellt die SGPW den Kontakt zur Europäischen Gesellschaft für Agronomie (ESA) sicher.