TWI-Studie: Aktuelle Diskussion auf Twitter

Trinkwasser Bauernhof

Eine von Agroscope verfasste Studie zeigt anhand von 18 Szenarien mögliche Auswirkungen der Trinkwasserinitiative für die Schweizer Landwirtschaft auf. Verschiedene Zeitungsartikel sind dazu erschienen, unter anderem auch in der NZZ. Zwischen Schweizer Bauernverband und Christof Forster (NZZ) ist auf Twitter eine Diskussion zu einem Satz im Beitrag entbrannt. Agroscope kommt der Aufforderung nach Klarstellung entgegen: 

Falsch ist, dass es spezifische Treffen zwischen SBV und Agroscope zur Szenariendiskussion für die Folgeabschätzung gab.

Richtig ist, dass der SBV im Sommer 2018 zu einer Sitzung eingeladen hat, an der Vertreterinnen und Vertreter von HAFL, Agroscope und SBV anwesend waren. Dabei ging es um eine Diskussion der Datenbasis im Kontext der HAFL-Studie. An dieser Sitzung präsentiere Agroscope ihre erarbeiteten Datengrundlagen. Die wissenschaftliche Diskussion zeigte, dass die Frage der Umverteilung und deren Wirkung auf die Einkommen in der Landwirtschaft mit der von der Begleitgruppe diskutierten Szenarien nicht beantwortet werden könnten. Agroscope erachtete die Frage als wissenschaftlich relevant. Deshalb wurden zusätzliche Szenarien mit und ohne Umverteilung aufgenommen.

Die Szenarien und die Modellrechnungen wurden an der 2. Begleitgruppensitzung Ende Oktober 2018 vorgestellt. Agroscope hat an dieser Sitzung keine Rückmeldung zu den Szenarien erhalten. Die Begleitgruppe setzte sich aus Vertreterinnen und Vertreter des SBV, der ETH, des BAFU, des BLW, der Vision Landwirtschaft und Pro Natura zusammen. 

Weiter ist zu beachten: Die Anträge von Vision Landwirtschaft wurden abgelehnt, da die Berechnungen für die Studie bereits abgeschlossen waren.