Die Politik setzt öffentliche Gelder nicht immer effizient ein. Die mathematischen Modelle von ART können ihr aber helfen, bessere Entscheide zu treffen.

ART prüft auch die Umstellungsbeiträge im Rebbau auf unerwünschte Nebenwirkungen
© Elvira Zingg, ART
Umweltschützer, Landwirtinnen und Politiker beeinflussen den Kurs der Agrarpolitik und damit, wo wie viele Gelder eingesetzt werden. Für den Steuerzahler ist indes wünschenswert, dass der Staat die politischen Ziele auf möglichst effiziente Weise erreicht. Denn unbedachte Eingriffe in Märkte können zur Produktion von Gütern führen, die gar nicht wirklich gefragt sind, und verschwenden viel Geld. Direktzahlungen als Alternative zur Marktstützung stehen dagegen im Verdacht, dass sie die Bodenpreise unnötig in die Höhe treiben. ART untersucht, welche Wirkungen politische Massnahmen wie Agrarsubventionen auf den Markt und auf die Produzenten haben. Solche Untersuchungen beinhalten üblicherweise sowohl mathematische Modelle als auch Gespräche mit Entscheidungsträgern. Die Ergebnisse des Projekts ermöglichen Politikern, die Konsequenzen von Entscheiden besser abzuschätzen und Staatsgelder nur dort einzusetzen, wo ihr Nutzen am grössten ist.