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Mutterkuh

Mutterkühe auf steiler Weide

Obwohl heute kaum mehr als 2 bis 3 % des schweizerischen Kuhbestandes als Mutterkühe genutzt werden, ist in Zukunft damit zu rechnen, dass diese extensive Produktionsform an Bedeutung gewinnen wird. Als Folge des Produktionsfortschrittes im Pflanzenbau und in der Tierproduktion wird es immer mehr frei werdende Grünflächen geben, die mit diesen Tieren sinnvoll genutzt werden können.

Verglichen mit der Milchkuh sind die Leistungen und entsprechend auch der Bedarf der Mutterkühe relativ bescheiden. Dies will aber nicht heissen, dass Mutterkuhherden immer problemlos gefüttert werden können, wenn alle Aspekte er Fütterung und der Nährstoffverluste berücksichtigt werden sollen. Ein Grossteil der für Mutterkühe vorgesehenen Futtermittel stammen aus der extensiven Nutzung von Grünflächen oder sind Abfallprodukte des Ackerbaus. Meistens weisen diese Futter ein unausgeglichenes Nähr- und Mineralstoffverhältnis auf. Im Interesse einer für die Umwelt möglichst schonenden Nährstoffversorgung ist die Planung der Fütterung von Mutterkuhherden unumgänglich.


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