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Die Milchproduktion ist einer der bedeutendsten Produktionszweige der Schweizer Landwirtschaft. Die Forschungsgruppe „Milchkuhernährung und Futterbewertung" trägt mit ihren Arbeiten dazu bei, dass Kühe ihrem Bedarf entsprechend gefüttert sowie die natürlichen Ressourcen in der Schweiz, wie z.B. Gras, möglichst effizient genutzt werden. Damit wird die Gesundheit der Milchkühe und die Produktivität des Systems erhalten. Eine gezielte Fütterung reduziert zudem die Kosten für den Landwirt und ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Nährstoffe, was die Belastung der Umwelt minimiert.
Die Evaluierung von Überarbeitungsmassnahmen hinsichtlich der Empfehlungen zur Kohlenhydrat- und Energieversorgung bei der Milchkuh sowie der Kohlenhydrat- und Energiebewertung von Futtermitteln sind abgeschlossen und die Umsetzung wurde begonnen.
Der Stoffwechsel, die Pansenfermentation, das Wohlbefinden, das Fressverhalten und das Futterauswahlverhalten von Kühen bei der Verfütterung von Gras und Grasprodukten (im Besonderen als Weide) unter den Bedingungen des konventionellen und des biologischen Landbaus wurden untersucht.
Die Entwicklung der Analytik für Mono- und Oligosaccharide sowie Fruktane ist abgeschlossen.
Gehalte an Cl, S, I, Cu, Co, Fe, Mn, Zn und Se aus verschiedenen Raufuttertypen sind in die Futtermitteldatenbank übernommen und die Notwendigkeit der Aufnahme von weiteren Spurenelementen wurde abgeklärt. Die Erarbeitung von Kenntnissen zu Mineralstoffinteraktionen und die Überarbeitung der Mengen- und Spurenelementempfehlungen bei der Milchkuh wurden begonnen.
Die Verdaulichkeitskoeffizienten sowie die ruminale Abbaubarkeit der Hauptnährstoffe in Ganzpflanzensilage aus Triticale, Hafer und Erbsen sind bekannt.
Mögliche Beiträge von ALP zur Reduzierung der Ammoniakemissionen durch Milchkühe über die Fütterung wurden geprüft und Umsetzungsmöglichkeiten beschlossen.
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