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Bakterienkulturen sind für die Herstellung von Käse sowie fermentierten Milch- und Fleischprodukten unerlässlich. Die Entwicklung und Produktion von verschiedensten Bakterienkulturen für die Herstellung von fermentierten Milch- und Fleischprodukten hat bei ALP eine bereits über 100-jährige Tradition. Die einzigartige Stammsammlung von rund 10'000 Bakterienisolaten aus der Schweiz, welche 350 verschiedene Spezies umfasst und sich durch eine hohe Biodiversität auszeichnet, bildet die Basis für die Entwicklung neuer Kulturen.
Die Entwicklungsarbeiten verfolgen vor allem zwei Ziele. Einerseits wird die Palette an traditionellen an ALP produzierten Starterkulturen laufend den Bedürfnissen der Praxis angepasst. Andererseits werden an ALP Kulturen mit spezifischen Zusatznutzen entwickelt. Diese umfassen Kulturen, die einen Herkunftsnachweis des Käses ermöglichen, Kulturen, mit denen das Aroma des Produktes gezielt beeinflusst werden kann sowie Kulturen, mit denen das Wachstum von unerwünschten Keimen (Clostridien, Listerien) gehemmt werden kann . Ziel ist es, diese Zusatzkulturen mehrheitlich in lyophilisierter Form anzubieten.
Bakterienkulturen mit Schweizer Ursprung leisten einen Beitrag zur Swissness. Zudem unterstützt der Einsatz von ALP Kulturen, welche die Bedürfnissen der Schweizer Lebensmittelindustrie optimal abdecken, die Möglichkeit für eine erfolgversprechende Positionierung von fermentierten Lebensmitteln im liberalisierten Markt.
Neue Kulturen (flüssig oder konserviert) für fermentierte Milchprodukte und andere Produkte (Starterkulturen und Sekundärstarter).
Exklusivkulturen (AOC, Kulturen für den Herkunftsnachweis). HNK Kulturen der 2. und 3. Generation
Aromakulturen: Aroma von fermentierten Lebensmitteln kann mit Kulturen gezielt beeinflusst werden.
Schutzkulturen: Entwicklung von anti-Listerien bzw. anti Clostridien Kulturen.
Die ALP Stammsammlung ist gepflegt und nach Bedarf ergänzt. Umsetzung Konzept Stammsammlung. Screening nach ausgewählten Eigenschaften.
Kulturenproduktion arbeitet gemäss Zielen und ist selbsttragend.
Wissenstransfer in Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit.
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