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Die Pferdezucht hat in der Schweiz eine sehr lange Tradition. Schon im Mittelalter betrieben die Mönche des Klosters Einsiedeln eine sehr erfolgreiche Zucht. Ab 1960 nahm in der Schweiz das Interesse für die Zucht eines Reit- und Sportpferdes zu. Zahlreiche Hengste wurden aus Frankreich, Deutschland und Schweden importiert und mit einheimischen oder importierten Stuten angepaart.
Die Züchter wollen heute ein Sportpferd für die verschiedenen Disziplinen züchten, das auf hohem Niveau gute Leistungen in Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsprüfungen zu erbringen vermag. Der grösste Teil der Warmblutpferde findet seinen Einsatz im Springsport; entsprechend liegt hier der Schwerpunkt der Selektion.
Die Hengste und Stuten werden nach den Kriterien der Abstammung, des Exterieurs und der Grundgangarten, der Gesundheit und schwerpunktmässig nach der Leistung selektiert. Bei der Beurteilung der Hengste wird ein spezielles Augenmerk auf die Gesundheit und das Exterieur, die Leistungen der Verwandten sowie auf die Eigen- und Nachkommensleistungen gerichtet.
Die Prüfungen Promotion CH, die speziell auf junge Pferde ausgerichtet sind, sind die Hauptplattform für die Werbung und Vermarktung des Schweizer Warmblutpferdes. Prüfungen finden in allen Disziplinen statt und ermöglichen eine gute Selektion der 4- bis 7-jährigen CH-Warmblutpferde. Die Besten sind schliesslich zum Finale in Avenches zugelassen, dem wichtigsten Schaufenster der Schweizer Pferdezucht. Fast alle international erfolgreichen CH-Warmblutpferde haben ihre Karriere mit Auszeichnungen am Final Promotion CH begonnen.
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